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Wozu ein Rückschlag manchmal gut ist. Und am Ende sowieso alles gut wird.

Vielleicht liegt es an Weihnachten oder den vielen schrecklichen Nachrichten, die einen gerade so ereilen. Aber momentan lese ich von vielen Mompreneurs, dass sie Schwierigkeiten mit ihrem Business haben und am liebsten alles hinwerfen würden. Glaubt mir – an dem Punkt ist jeder Mal. Oder öfter. Oder … zu oft? Als ich letzte Woche meinen Sohn mit Blaulicht ins Krankenhaus begleiten musste, habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht. Deshalb gibt es heute mal ein paar sehr persönliche Einblicke von mir.

Zusammengefasst waren die letzten Wochen ziemlich stressig. Also so richtig. Als Geschäftsführer von fitdankbaby und Eltern von zwei Kindern haben mein Mann und ich immer viel zu tun. Und ich beschwere mich in der Regel gar nicht darüber, weil ich meine Arbeit liebe. Aber manchmal muss man sich mit furchtbarem Kleinkram aufhalten. Oder technischen Problemen beim Einrichten eines neuen Rechners. Ihr kennt das. Dazu kam die Planung unserer Convention zum 10-jährigen Bestehen, die Konzeption mehrerer neuer Produkte, Online-Adventskalender, Marketingplan 2017 und, und, und. Das geht an die Substanz und die Nerven. Am Ende muss leider oft der Partner herhalten.

Da mein Mann und ich recht unterschiedliche Charaktere sind und ganz verschieden arbeiten, läuft es bei uns. Ich bin da ganz sicher. Denn wir vereinen einfach viele Kompetenzen und können immer verschieden Blickwinkel einnehmen. Aber gerade, wenn dann schnelle Entscheidungen her müssen, kann es auch anstrengend werden. So saßen wir  in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bis 2.30 Uhr am Esstisch beim Meeting, um alles noch fertig zu bekommen. Erklärtes Ziel: am nächsten Tag klar Schiff machen. Also morgens das Team gebrieft und losgelegt.

„Können Sie bitte Ihr Kind holen?

Eine Stunde später der Anruf von der Schule: „Können Sie bitte Ihr Kind holen? Er hat sich am Kopf verletzt.“ Erste Reaktion: „Nicht das auch noch… – nicht schon wieder…!“ Mir war zum Heulen. Aber tatsächlich gar nicht wegen des Kindes (Hintergrund: wir mussten ihn schon öfter holen und es war nie etwas Ernsthaftes und es klang auch nicht so…) sondern wegen des absehbar verlorenen wichtigen Arbeitstages. Trotzdem bin ich natürlich gleich los.

15491507_1342397749133440_1625655681_o 15631369_1342397545800127_410915648_oZehn Minuten später sah ich schon den Notarzt vor der Schule. Aus dem Frust wurde schlagartig tiefe Angst und Unsicherheit. Als ich meinen Sohn da liegen sah, hatte ich noch dazu eine so schlechtes Gewissen, weil es dieses Mal eben doch ernster schien. Unter Tränen rief ich meinen Mann an. Als wir dann vor dem Notarztwagen auf eine Entscheidung warteten, war uns alles Drumherum egal. Ganz ehrlich: es ist doch keinen Stress wert, ob eine Mail am Montag oder Dienstag verschickt wird oder ob jemand jetzt einen Tag länger auf eine Antwort warten muss. Das vergesse ich leider oft. Ich möchte immer schnell reagieren und alles gleich erledigen können. Mit Kindern klappt das eh nie.

Wir fuhren dann mit Blaulicht ins Krankenhaus und verbuchten das im Nachhinein als Erlebnis.  Zusammengefasst war es wohl lediglich ein wilderes Spiel, das in einer Erschöpfung endete und er ist hart gefallen. Er war eine Nacht im Krankenhaus und am nächsten Tag war alles wieder in Ordnung. Nochmals gut gegangen… Die Moral aus der Geschichte: Die Familie steht immer im Vordergrund. Manchmal muss einem das das Universum mit dem Holzhammer vermitteln. 

Im Krankenhaus hatte ich dann die Gelegenheit, unsere Situation nochmals intensiver zu betrachten. Und siehe da: wir sind ansonsten gerade alle (wieder) gesund und freuen uns auf Weihnachten. Unsere Kinder sind nicht immer einfach, aber ich bin ihnen so dankbar. Weil überhaupt nur durch sie alles entstehen konnte und sie einen so erden. Mein Mann und ich sind seit 12 Jahren verheiratet und arbeiten immer noch super gerne zusammen.  Dass wir diese ganze viele Arbeit haben, ist ein Segen, weil sie uns Bestätigung gibt . Unser Laden läuft unfassbar gut. Wir haben ein tolles Team.  Das Feedback von Trainern und Mamas ist großartig und gibt unglaublich viel zurück. Für das nächste Jahr stehen so viele Herausforderungen bevor, die gleichzeitig tolle Chancen sind.

15658104_1342403255799556_345852702_oSicher haben einige unter euch viel größere Rückschläge erlebt. Mein Erlebnis von letzter Woche war im Vergleich wahrscheinlich nichts dagegen. Aber viele Menschen lassen sich von Dingen unterkriegen, die es nicht wert sind!  Ich hoffe, es geht euch beruflich und privat gut. Und falls es euch momentan nicht so vorkommt, dann versucht euch doch die guten Seiten immer wieder vorzuhalten. Auch die schlechten haben ihren Sinn – daran glaube ich persönlich ganz fest. Es ist nicht die Zeit zum Jammern. Es ist die Zeit der Freude.

In diesem Sinne: habt ein wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Fitte Grüße, Rebecca

 

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5 Tipps für Dein erstes Weihnachten mit Baby

Auch wenn es mittlerweile schon ETWas her ist: Das erste Weihnachten mit Baby habe ich in ganz besonderer Erinnerung. Plötzlich waren die Wochen im Dezember wirklich entspannt und besinnlich – was natürlich auch am Luxus Elternzeit und an einem – zumindest zu diesem Zeitpunkt – recht pflegeleichten Baby lag. Mit unseren 5 Tipps bleiben die  Weihnachtsfeiertage auch für Dich und Deine kleine Familie in besonderer Erinnerung .
1.Die Planung

Die ersten Wochen und Monate mit Baby sind anstrengend und Du kannst es sowieso nicht Jedem Recht machen – an Weihnachten schon gar nicht. Und auch wenn Omas und Opas darauf brennen, mit dem neuen Enkelkind bis Silvester unterm Baum zu sitzen: Überlege zusammen mit Deinem Partner/Deiner Partnerin genau, was ihr wollt. Ihr seid absolute Familientiere und könnt euch gar nichts Schöneres vorstellen, als Heilig Abend mit der ganzen Sippe inklusive der Cousins fünften Grades zu verbringen? Dann soll es so sein. Viele Menschen möchten aber gerade diesen Abend etwas ruhiger angehen lassen. Mir war der Familientrubel an den Feiertagen oft zu viel – der Start unserer eigenen kleinen Familie war für mich und meinen Mann deshalb ein guter Grund, unsere eigene, neue Tradition zu beginnen. Seitdem verbringen wir Heilig Abend – mittlerweile – zu viert und sehen unsere Familien an den beiden Feiertagen.

Schon klar: Wer mit alten Traditionen bricht und neue beginnt, bekommt dafür nicht nur Applaus. Aber Familie bedeutet eben oft auch, dass man Kompromisse machen muss.

Beautiful big family celebrating Christmat together at home, holding hands, praying. Christmas wreath with candles laid on a table.

Mach Dir bei der Planung auch bewusst, was Dein Baby braucht: Manche sind schon mit wenigen Monaten richtige Partytiere und fühlen sich in Gesellschaft pudelwohl. Andere reagieren schnell überreizt, wenn es laut und trubelig wird. Ältere Babys beginnen mit etwa acht Monaten zu fremdeln und sind dann gar nicht begeistert, wenn sie von Arm zu Arm wandern oder Oma ihnen zu nahe kommt.

2. Neue Rituale

Manche Menschen haben eine genaue Vorstellung davon, wie Weihnachten ablaufen soll: Wie der Baum geschmückt wird, ob es die Geschenke vor oder nach dem Essen gibt, ob das Christkind kommt oder der Weihnachtsmann, ob der Kirchenbesuch dazu gehört oder nicht… Die Liste ließe sich endlos weiter führen.

Bestimmt hast Du Dir schon ausgemalt, wie euer erstes Weihnachtsfest als kleine Familie ablaufen soll. Und Dein Partner hat das sicherlich auch getan. Sprecht darüber! Denn nicht immer ist die Übereinstimmung automatisch bei 100 Prozent :-)

Tauscht euch aus: Erzählt euch, wie ihr Weihnachten als Kind erlebt habt. Was war besonders schön? Was wollt ihr aufleben lassen, weitergeben? Was auf keinen Fall genauso machen wie eure Eltern? Welche Rituale wünscht ihr euch für eure neue Familie? Was das betrifft, ist das allererste Weihnachten mit Kind entspannt und eher ein Testlauf: Das Baby hat noch keine Erwartung oder Vorstellung, sondern schaut sich neugierig bis irritiert an, was Mama und Papa plötzlich so umtreibt. Das wird sich in den kommenden Jahren ändern – und die Kleinen ein Wörtchen mitreden. Aber jetzt könnt ihr das Fest ganz genau so gestalten wie Ihr wollt und die ersten Traditionen beginnen, an die sich Eure Kindern noch Jahre später gerne zurück erinnern.

3. kein aufwändiges Essen

Auch kulinarisch ist ja jede Familie anders aufgestellt: Da Würstchen mit Kartoffelsalat, dort Gänsebraten mit drei verschiedenen Sorten Klößen. Wer zum ersten Mal mit Baby feiert, sollte lieber kleine Brötchen backen. Deshalb: Kein aufwändiges Menü planen, denn da ist ja auch noch ein kleiner Mensch, der bespaßt werden will und wahrscheinlich Hunger bekommt, wenn die Gans aus dem Ofen muss. Macht euch also keinen unnötigen Stress – den Gänsebraten könnt ihr ja an einem der Feiertage bei Oma essen.

An unserem ersten Heilig Abend mit Baby hatten mein Mann und ich tatsächlich ein Candle-Light-Dinner zu zweit – unser vier Monate altes Baby schlief ab 19.30 Uhr selig, wir haben gemeinsam gekocht und entspannt zu Abend gegessen. Ist danach allerdings nie wieder so vorgekommen…

4. verpackung statt geschenke

Brauchen so kleine Babys überhaupt schon Geschenke? Ab welchem Alter macht Schenken Sinn? Nun gut: Auf die Idee, dem Nachwuchs gar nichts unter den Baum zu legen, wird kaum einer kommen. Aber wer gerade erst zur Welt gekommen ist und noch keine Vorstellung von Weihnachten hat, hat auch keine großen Erwartungen. Für Babys und kleine Kinder ist jetzt alles ein Highlight: Der Weihnachtsbaum, die glitzernde Deko, die leuchtenden Kerzen und Lichterketten und nicht zu vergessen das viele raschelnde Papier! Wer schon greifen kann, findet die Verpackung sowieso viel interessanter als den Inhalt.

Babys maulen nicht, wenn sie etwas Praktisches oder etwas zum Anziehen bekommen – aber ein schönes Spielzeug darf es natürlich sein! Oder wie wär’s mit der fitdankbaby® Bewegungslieder-CD?

5. Am wichtigsten: Keine zu hohen Erwartungen

Weihnachten artet in vielen Familien schnell in Stress aus, so mancher Streit bricht ausgerechnet – oder gerade eben – an den Feiertagen vom Zaun. Alle freuen sich auf die Feiertage und sind letztlich nur genervt und enttäuscht. Das muss nicht sein. Mein Weihnachts-Geheimnis ist deshalb: Ich schraube die Erwartungen ans Fest der Liebe nicht mehr allzu hoch. Ich genieße den Heiligen Abend mit meiner kleinen Familie, Kindermette und Lasagne unterm Christbaum. Ich nehme drei Stunden Fahrt in Kauf, um die Familie zu sehen – aber erst am 2. Weihnachtsfeiertag. Ich gehe Kompromisse ein und Konflikten aus dem Weg und habe so wirklich erholsame Feiertage.

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Wie ist das bei euch? Wie verbringt ihr euer erstes Weihnachten mit Baby oder wie habt ihr es verbracht? Was würdet ihr so nie wieder tun? Wir sind gespannt auf eure Antworten und wünschen euch allen:

Frohe Weihnachten und entspannte, besinnliche Feiertage!

Fitte Grüße,
Nadja

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Rückbildung: Wie finde ich einen guten Kurs?

Schwangerschaft vorbei? Check!
Geburt überstanden? Check!
Rückbildung schon begonnen? Ähm…
Nein? Dann wird es Zeit, dass du einen guten Kurs findest. Wir sagen dir hier, worauf du dabei achten solltest.

Erinnerst du dich noch? Im Geburtsvorbereitungskurs oder im fitdankbaby®-PRE-Kurs  war der Beckenboden auch schon Thema. Damals ging es meistens darum, die Muskulatur für die Geburt so gut wie möglich zu entspannen. Jetzt ist das Baby draußen und der Beckenboden sehr gut gelockert. Viele Frauen würden sogar sagen: Zu locker! Sie merken das zum Beispiel, wenn sie beim Husten oder Niesen einige Tropfen Urin verlieren.

Höchste Zeit also, die Muskulatur zu stärken und den Beckenboden wieder zu straffen! Genau, der flache Bauch muss noch warten – ein Workout vertragen deine Bauchmuskeln so kurz nach Schwangerschaft und Geburt sowieso noch nicht. Der Beckenboden besteht aus mehreren Muskelschichten, die zwischen After, Scheide und Schambein verlaufen. Neun Monate Schwangerschaft und die anschließende Geburt haben dieser Muskulatur zugesetzt – damit sie wieder gut funktioniert, braucht sie ein spezielles Training, die Rückbildung.

Mit ganz sanften Rückbildungsübungen kannst du im Prinzip direkt nach der Geburt beginnen – manche Krankenhäuser bieten Kurse auf der Wöchnerinnen-Station an. Oder deine Hebamme zeigt dir zu Hause, wie’s geht.

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Warum brauche ich dann noch einen Kurs?

Klar, mit Disziplin und Know-how kannst du natürlich auch zu Hause üben. Mit einem Neugeborenen zu Hause fällt das aber verständlicherweise schwer. Außerdem finden es viele Mamas gar nicht so einfach, nach der Geburt ihre Beckenbodenmuskulatur zu spüren und zu aktiveren. Deshalb ist es sinnvoll, unter der Anleitung einer erfahrenen Trainerin oder Hebamme zu üben. Was viele Frauen nicht wissen: Auch Rückenschmerzen können mit einem schwachen Beckenboden zusammen hängen. Wird die Muskulatur nicht wieder aufgebaut, kann das die Beschwerden verstärken und später – manchmal erst nach Jahren – zu Problemen wie Inkontinenz führen.

Wann sollte ich mit dem Kurs beginnen?

Idealerweise beginnst du mit der Rückbildung etwa sechs Wochen nach der Geburt, wenn du einen Kaiserschnitt hattest etwas später (acht bis zwölf Wochen, sprich am besten mit deinem Frauenarzt oder deiner Hebamme darüber). Sich schon früh schlau zu machen, wo und wann ein Kurs stattfindet und sich anzumelden ist auf jeden Fall sinnvoll! Du musst nicht sofort nach sechs Wochen beginnen, solltest aber spätestens dann starten, wenn dein Baby ein halbes Jahr alt ist. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten innerhalb von neun Monaten nach der Geburt.

Was wird im Kurs gemacht?

Bitte keine falsche Erwartungen: Die Rückbildung ist kein Bauch-Beine-Po-Workout, das dir die Bikini-Figur schnell zurück bringt. Die hat jetzt definitiv keine Priorität. Vielmehr geht es um einen Teil deines Körpers, den du gar nicht siehst, der aber in den letzten Monaten sehr viel Arbeit für dich und dein Baby erledigt hat und nun einige Einheiten Extra-Pflege braucht: Der Beckenboden. Du lernst die Muskulatur zu erspüren und einzeln zu aktivieren, die Hebamme zeigt dir Kräftigungsübungen und Beispiele, die du auch zu Hause oder unterwegs anwenden kannst. Schon wie du den Griff des Kinderwagens hältst, kann sich auf den Beckenboden auswirken und ihn trainieren – oder auch nicht.

Was macht einen guten Kurs aus?

Die Rückbildung und das Beckenboden-Training sollten auf jeden Fall im Vordergrund stehen – ist aber nur ein Teil. Dazu kommen wichtige Informationen zur Rückbildung der inneren Organe wie zum Beispiel der Gebärmutter. Es sollte außerdem darauf geachten werden, ob der Spalt zwischen den geraden Bauchmuskeln, die Rektusdiastase schon geschlossen ist.  Vielen Frauen ist auch der Austausch zu anderen Müttern sehr wichtig. Dem sollte von Seite der Hebamme auch Raum gegeben werden. Im Kurs werden Sit-ups oder Step-Aerobic gemacht? Dann lieber Finger weg! Meistens bieten Hebammen, Geburtskliniken, Fitnessstudios oder Physiotherapeuten Kurse zur Rückbildung an. Die Krankenkassen akzeptieren nur Kurse bei Hebammen – daher solltest du dich kurz informieren, ob die Kosten für den Kurs auch übernommen werden. Aber natürlich lohnt es sich auch, etwas Geld für einen guten Kurs auszugeben, wenn es kein kostenfreies Angebot in deiner Nähe gibt.

Die wichtigste Frage: Mit oder ohne Baby?

Viele Kurse zur Rückbildung werden tagsüber angeboten, du kannst dein Baby mitbringen, es schläft im Wagen oder spielt auf einer Decke, während du trainierst. Zumindest erhoffen sich das viele Mamas so :-) Aber natürlich braucht dein Baby auch Aufmerksamkeit. Kurse ohne Baby sind daher schon effektiver, auch wenn es am Anfang für dich sicherlich sehr ungewohnt ist, dein Kleines bei Papa oder Oma zu lassen und etwas für dich zu tun, alleine. Wenn es einen Kurs in deiner Nähe gibt und du schnell wieder zu Hause sein kannst, dann ergreife die Möglichkeit und genieße diese Stunde, in der du etwas für dich und deinen Körper tun kannst.

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Der Kurs war gut, aber mein Beckenboden ist immer noch nicht fit.

Natürlich kannst du einen weiteren Kurs besuchen – das solltest du auch! Und im Alltag so viel wie möglich trainieren. Auch im  fitdankbaby®-Kurs wird dein Beckenboden trainiert. Falls du aber starke Probleme mit dem Beckenboden hast suche dir am besten ein gezieltes Beckenbodentraining in deiner Nähe. Zum Beispiel bei den Experten von BeBo®.

Ist die Rückbildung Voraussetzung für einen  fitdankbaby®-Kurs?

Ja. Wenn du an einem  fitdankbaby®-Kurs teilnehmen möchtest, solltest du vorher einen Rückbildungskurs besucht haben. Wenn nicht, dann sprich einfach deine  fitdankbaby®-Trainerin darauf an. Sie kann dir einen Kurs für die Rückbildung empfehlen oder dich im  fitdankbaby®-Kurs unterstützen und dir Übungen für deinen Beckenboden zeigen.

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Ein Mann bei fitdankbaby®? Aber klar doch!

Für Hannes Kositz (27) aus Velten in Brandenburg war die Ausbildung zum fitdankbaby®-Trainer nicht nur ein beruflicher Glückstreffer. Hier erzählt er, warum er sich als Mann in der fitdankbaby®-Familie so wohl fühlt.

„fitdankbaby® hat mein Leben auf den Kopf gestellt, privat wie beruflich – aber daran habe ich natürlich noch nicht gedacht, als ich zum ersten Mal von dem Konzept hörte. Meine Mutter – sie hat eine Praxis für Physiotherapie – hat einen Flyer mitgebracht und meinte, das wäre doch was für uns – solche Kurse könnten wir bei uns auch anbieten. Ich bin gelernter Sport- und Fitnesskaufmann, habe diverse Trainerscheine, auch für Personal Training oder Ernährungsberatung. Und im Herbst 2014 habe ich die fitdankbaby®-Ausbildung gemacht. Zum Glück musste ich dafür nach Wittenberg und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, nach Berlin. Denn bei der Ausbildung in Wittenberg habe ich meine Freundin Tessa kennengelernt – sie ist auch fitdankbaby®-Trainerin.

hannes01Hannes mit seiner Freundin Tessa, die er bei der Ausbildung kennengelernt hat.

In unserer Praxis in Velten biete ich zwei fitdankbaby®-Kurse in der Woche an, eventuell nehmen wir noch einen OUTDOOR-Kurs dazu, das wäre klasse. Die Arbeit mit den Kindern macht mir großen Spaß, für mich ist das nicht ungewohnt. Wir hatten vorher schon viele Mütter und Kinder in der Praxis und ich habe einfach einen Bezug zu Kindern. Ich hatte sogar mal überlegt, eine Ausbildung zum Erzieher zu machen.

 

Jetzt freut es mich einfach total, jede Woche zu sehen, wie sich die kleinen Mäuse entwickeln. Und es macht mich stolz, wie sich die Mamas steigern, wie sie mehr Übungen schaffen und fitter werden. Anfangs habe ich mich schon gefragt, wie die Frauen wohl auf einen männlichen Trainer reagieren werden. Ich dachte, sie sind vielleicht verschlossener – aber ganz im Gegenteil. Die Stimmung in den fitdankbaby®-Kursen ist total herzlich und offen und das mag ich sehr. Es ist ganz anders als in „normalen“ Fitness-Kursen, da ist die Distanz zwischen Trainer und Teilnehmern einfach viel größer. Da schätze ich das Zwischenmenschliche in den fitdankbaby®-Kursen. Der Altersunterschied zwischen den Kindern ist oft groß, aber das stört nicht. Die Mamas mit den jüngeren Kindern sind sehr froh, wenn sie sich mit den anderen austauschen können. Und ich bin da gerne dabei, ich mag die Kommunikation.

hannes02Überhaupt gefällt mir an fitdankbaby®, dass die Kinder immer dabei sind. Sie liegen nicht einfach daneben, während Mama schwitzt, sondern sind integriert und haben ihren Spaß. Das finden die Teilnehmerinnen auch gut und sagen das immer wieder.
Was ich sonst noch an fitdankbaby® mag? Die große family! Ich mag dieses Wir-Gefühl – auf der Convention in Augsburg war das besonders toll. Da war ich neben Andreas Köhler (A.d.R. Geschäftsführer von fitdankbaby® zusammen mit Rebecca Köhler) zwar der einzige Mann und die ganzen Frauenthemen waren manchmal schon etwas erdrückend – aber ich wurde so toll aufgenommen, das bedeutet mir viel. Ich bin einfach ein Familienmensch und gerne Teil der fitdankbaby® family!

Vielen Dank, Hannes, für diesen herzlichen Bericht! Im Gegensatz zu anderen Konzepten nimmt fitdankbaby® gerne auch Männer auf. Natürlich sollten sie Interesse an „Mamathemen“ haben und Erfahrung mit Babys mitbringen – genau wie ihre weiblichen Kolleginnen. Neben Hannes in Velten gibt es noch einige weitere männliche fitdankbaby® Trainer, zum Beispiel Elias in Wittlich, Julian in Althengstett, Sebastian in Bochum, Serkan in Berlin, Viktor in Hamburg-Harburg, Eric in Germering oder Christian in Dortmund/Mönchengladbach

In den Kursen sind auch Papas willkommen! Einige Trainer bieten zum Beispiel Papa-Spezial-Kurse an. Einfach mal bei deiner Kursleitung vor Ort nachfragen. Alle Termine und Orte findest du hier.

Fitte Grüße,
Nadja

 

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Sport in der Schwangerschaft – fit dank Babybauch

Zu Beginn einer Schwangerschaft denken werdende Mamas an vieles: Darf ich noch Salami essen? Brauchen wir wirklich jetzt sofort ein größeres Auto? Wann hört diese Übelkeit endlich auf? Warum du jetzt aber auch an Sport denken solltest, verraten wir dir hier!

Auch wenn viele Schwangere unsicher sind und manche Ärzte sogar immer noch dazu raten, sich in der Schwangerschaft zu schonen: Sport tut gut! Und zwar Mama und Baby gleichermaßen. So sind zum Beispiel Babys, deren Mütter während der Schwangerschaft viel Sport gemacht haben, direkt nach der Geburt fitter und haben bessere APGAR-Werte. Auch die Wahrscheinlichkeit für einen Kaiserschnitt oder Komplikationen unter der Entbindung sinkt, wenn sich die Schwangere regelmäßig und ausreichend bewegt hat.

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Mehr Sport = weniger Ängste, weniger Schmerzen

Sportwissenschaftler und Mediziner konnten in Studien belegen, dass Sport in der Schwangerschaft einen positiven Einfluss auf Stressempfinden, Depressionen und Ängste hat. Aktive Schwangere fühlen sich außerdem in ihrem Körper wohler und sind selbstbewusster. Das erhöht auch die Bereitschaft für eine aktive und selbstbestimmte Geburt. Denn eines darf man nicht vergessen: Sport – ob Yoga, Schwimmen oder Joggen – verbessert die Wahrnehmung des eigenen Körpers und das hilft während der Geburt ungemein. Weitere Studien legen nahe, dass sportliche Frauen eine höhere Schmerztoleranz haben und unter der Geburt weniger Schmerzmittel brauchen.

Sport in der Schwangerschaft wirkt sich nicht nur allgemein positiv auf die Gesundheit aus: Bewegung kann auch vor Schwangerschaftsdiabetes schützen oder – falls es zu Gestationsdiabetes kommt – als Therapie eingesetzt werden. So kann zum Beispiel Ausdauertraining die Gabe von Insulin hinauszögern oder ganz vermeiden.

Auch das Risiko für eine Praeklampsie („Schwangerschaftsvergiftung“) sinkt je  mehr sich die Schwangere sich bewegt. Ist auch logisch, denn bei einer Praeklampsie ist ist der Blutdruck stark erhöht – Sport sorgt dafür, dass die Werte unten bleiben. Schwangere, die bereits einen erhöhten oder zu hohen Blutdruck haben, sollten mit ihrem Frauenarzt besprechen, ob sie Sport treiben dürfen.

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Fast jeder Sport ist erlaubt

„Grundsätzlich aber dürfen Schwangere immer Sport treiben, wenn es ihnen gut geht und es keine Komplikationen gibt“, sagt die Münchner fitdankbaby® -Trainerin Marion Seitz. Trotzdem gibt es Sportarten, die sich mit einer Schwangerschaft nicht gut vertragen, zum Beispiel Ball- und Mannschaftssportarten, Mountainbiking, Training auf einer Vibrationsplatte, anstrengende Bauchmuskelübungen („Crunches“) oder Kampfsport. Auch Klettern oder Bergwandern über 2000 Meter ist tabu: „Zum Einen wegen der Sturzgefahr, zum anderen weil in der Höhe weniger Sauerstoff zur Verfügung ist – Schwangere aber rund 36 Prozent mehr brauchen“, sagt Marion Seitz.

Krafttraining ist für Leistungssportlerinnen okay, Ungeübte sollten es jetzt nicht mehr ausprobieren. Überhaupt ist eine Schwangerschaft nicht der beste Zeitpunkt, mit völlig neuen Sportarten zu beginnen. Gerade wer vorher wenig Zeit fürs Sporteln hatte, sollte es eher mit sanften Varianten wie Yoga oder Walken versuchen. Wer schon vor der Schwangerschaft regelmäßig joggen war, kann das auch weiterhin tun – sollte aber daran denken, dass beim Joggen die Belastung für den Beckenboden sehr hoch ist.

Perfekt: Schwimmen oder Aquafitness. „Im Wasser kann man sich gut bewegen, fühlt sich leichter und die Gelenke sind entlastet“, sagt Marion Seitz.

Auch die Experten der Deutschen Sporthochschule Köln empfehlen Aquafitness oder Gruppenkurse, wie zum Beispiel fitdankbaby® -PRE.

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Das passiert bei fitdankbaby® -PRE

„Der Ablauf ist ähnlich wie in unseren anderen Kursen“, erklärt Marion Seitz. „Wir beginnen mit Warm-up und Mobilisation, immer abhängig davon, wie weit und wie fit die Schwangeren sind.“ Die Übungsblöcke bauen aufeinander auf, „wir fangen im Stehen an und gehen dann langsam nach unten, immer angepasst an die Bedürfnisse der Schwangeren.“

Ein Schwerpunkt ist die Sturzprophylaxe mit Gleichgewichts- und Balanceübungen. „Durch den verlagerten Schwerpunkt in der Schwangerschaft erhöht sich die Sturzgefahr“, erklärt fitdankbaby®-Trainerin Marion Seitz.

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Rückenschmerzen vermeiden

Marions Tipp: „Den Bauch nicht nach vorne strecken, wie man es manchmal in Filmen sieht, nicht ins Hohlkreuz gehen – das macht nur Rückenschmerzen.“

Auch wichtig: Kräftigungsübungen für die Geburt. Entscheidend dafür sind die Beine. Warum? Erstens tragen sie in der Schwangerschaft das ganze Gewicht, zweitens zahlt sich Kraft in den Beinen unter der Geburt aus. Der fitdankbaby® -Gurt ist während der Übungen oft integriert, mal gerollt, mal gefaltet.

Auch die Zeit nach der Geburt ist Thema in den fitdankbaby® -PRE Kursen, zum Beispiel: Wie trägt man das Baby rückenschonend? Worauf sollte man beim Kinderwagenschieben achten – auch hier kann man nämlich viel für den Beckenboden tun!

Ob es nun der fitdankbaby® -PRE Kurs ist, die Yogastunde oder die Walking-Einheit im Park:

Sport tut gut, erleichtert die Schwangerschaft und macht Baby und Mama glücklich!

Falls du dich für einen fitdankbaby® -PRE Kurs interessierst, findest du hier mehr Informationen.

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fitdankbaby® goes FIBO – hinter den Kulissen

Wir nehmen euch mit auf die weltgrößte Fitnessmesse! Lest hier, wie Rebecca die Messe in Köln als Aussteller erlebt hat.

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Noch eine Woche…

Die Spannung steigt. Noch eine Woche bis zur FIBO. In unserem kleinen Augsburger Büro ist das Chaos ausgebrochen.  Flyer werden bestellt, Unterlagen sortiert, Kisten gepackt, Telefonate geführt. Dass dann die Flyer mit Blaustich kommen und das Banner beim Aufziehen auf die Tafel eine Riss bekommen wird, wissen wir jetzt noch nicht. Ja, wir sind mit fitdankbaby® auf der FIBO – und haben dieses Mal sogar einen eigenen Stand. Wir waren schon zweimal da – 2012 und 2013. Damals bekamen wir eine Förderung als innovatives Jungunternehmen. Dreimal geht das leider nicht. Also mussten wir uns dieses Jahr einen freien Stand buchen. Die Kosten dafür sind enorm und für ein kleines Familienunternehmen wie uns eine Megainvestition. Alleine die Standfläche liegt im fünfstelligen Bereich… Ohne Stand, Personal, Werbemittel etc. Und alles kostet extra. Parken, Logo im Hallenplan, eine Vorführung machen… Puh. Gleichzeitig erhoffen wir uns natürlich große Resonanz. Und natürlich macht so eine Messe auch wahnsinnig viel Spaß.

Ein Tag vorher…

Um die ganzen Sachen transportieren und direkt vor Ort sein zu können haben mein Mann Andreas und ich uns ein Wohnmobil gemietet. Mit diesem werden wir quasi in der Halle übernachten. Mittwoch früh um 8.00 geht´s los.

12985606_1130479476991936_8638654735105460381_nAber Moment – da war doch noch was. Wer kümmert sich denn nun fünf Tage lang um unsere Kinder? Der Große geht in die Schule. So wie früher alle mitnehmen geht leider nicht mehr. Gott sei dank haben wir ein tolles Netzwerk und sehr unkomplizierte und selbständige Kinder. Also Babysitter gebrieft (klingt kurz – ein mehrseitiges Manual trifft es besser) und Koffer gepackt. Freund beglückwünschen uns noch zu unserer mehrtägigen kinderfreien Zweisamkeit. Dass wir zum Arbeiten hier sind und um 21.00 Uhr völlig geplättet einnicken wissen die ja nicht. Schweren Herzens verabschieden wir uns nun von den Kids (die sich auf eine mehrtägige elternfreie Kinderzweisamkeit freuen) und los geht die Fahrt. O-Ton unseres Sohnes: „Tschüss Papa – und leg dich nicht mit dem starken Hulk an!“ Oooookay….

Gegen 15 Uhr IMG_5883asind wir dann in Köln. Ich liebe das geschäftige Treiben vor Messebeginn. Dass die Halle wenige Stunden vor Öffnung der Tore noch einem Schlachtfeld gleicht bevor über Nacht noch die Teppiche verlegt werden und die Putzkolonne anrückt und am nächsten Morgen doch noch alles fertig ist, finde ich jedes Mal faszinierend. Vor allem bei so großen Messen, bei welchen die Kräne in die Halle fahren und ganze Container mit Equipment ausgeladen werden. Und die Messe Köln ist für mich eine der schönsten überhaupt. Alles klappt reibungslos. Jedenfalls bei denen. Wir kämpfen derweil mit abgebrochenen Stellwandstangen und knittrigen Bannern. Na ja. Um 19.00 Uhr steht er dann endlich. Und wir sind mega stolz.

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Nun noch schnell was essen und dann ab in die Koje.

Tag 1

Am nächsten Morgen sind wir adrenalingepusht hellwach. Motiviert geht es zum ersten Standdienst. Glücklicherweise dürfen wir auf dem roten Teppich an der langen Besucherschlange vorbei.

An unserem Stand ist eigentlich immer was los. Es gibt viele Gespräche mit interessierten Trainern, Studios und Partnern. Und wen man da so alles trifft – ein tolles Gefühl. Eine große Runde drehe ich schon mit Baby im Bauchgurt. Von „Oh wie süß“ über „Oh mein Gott wie verrückt“ bis hin zu „Das kenne ich – hab ich auch schon gemacht“ ist alles dabei. Morgen will ich aber unbedingt auch mal ein bisschen bummeln – ohne Baby.

Tag 2

Am Stand unterstützen uns tolle Trainer und unsere englische Landesleitung Frauke Taylor. Alle machen ihr Arbeit großartig – also darf ich eine Stunde herumschauen. Hier ein paar Impressionen:

IMG_5894a IMG_5899aFrüher waren die Bodybuilder die Exoten. Heute ist es die Mama mit Puppe…

 

 

 

Die Dame im Hintergrund sei übrigens 4fache Mama aus Tennessee erzählt sie mir später.

 

 

 

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Finde den Fehler… Alle nehmen die Rolltreppe und in der nächsten Halle kann man sich dann für teures Geld eine Treppe kaufen…

Um 11.00 haben wir noch einen Vortrag, danach geht es wieder rund am Stand. Früher waren die Bodybuilder die Exoten auf der FIBO – heute sind wir es. Noch nie gab es ein Mamafitnesskonzept auf der Messe. Das merkt man – denn das Interesse ist groß. Wurde also echt Zeit. Auch aus anderen Ländern haben wir viele Anfragen. Italiener, Türken, Koreaner, Chinesen, Argentinier, … Da merkt man die große Internationalität dieser Messe. fitdankbaby® Korea. Hm – warum nicht. Da kommt ja was auf uns zu.

Und auch der zweite Tag ist wahnsinnig schnell vorbei. Abend gibt es noch ein paar Häppchen bei der After Show Party (leider nicht zum satt werden.) Also bleibt es heute beim Energieriegel und einem Heißgetränk… Morgen will ich essen.

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Tag 3

Heute öffnen sich die Tore für Privatbesucher. Während Donnerstag und Freitag nur Fachleute kommen dürfen (also Studiobesitzer, Trainer, Therapeuten etc.), kommen am Wochenende die Familien und Freizeitsportler. Vielleicht sind ja auch ein paar Mamas dabei. Der Teppich ist auf jeden Fall schon auf fitdankbaby® eingestellt. Rot oder blau? Ich nehme beides.

An diesem Abend bekomme ich endlich mal etwas richtiges zu essen.

IMG_7163aTag 4

Für mich geht es heute schon nach Hause. Mein Mann bleibt noch hier, aber irgendwer muss die Kinder auch mal wieder abholen. Morgen ist Schule. Und eigentlich habe ich eh schon sehr viel Sehnsucht nach ihnen…. Also setze ich mich morgens in den Zug. Die fünfstündige Fahrt bietet mir die Gelegenheit noch ein bisschen runterzukommen, die letzten Tage sacken zu lassen und die ersten Kontakte einzugeben. Auch dieser Beitrag wird im Zug fertig gestellt.

 

Zusammenfassend war die FIBO wieder ein tolles Erlebnis. Aber man geht als kleinerer Aussteller schon ganz schön unter. Hier gilt: die lautesten sind die besten. Also braucht man ein noch viel größeres Kapital um überall richtig präsent zu sein. Gott sei Dank fallen wir mit unseren Babys auch so auf. Wir freuen uns jedenfalls über die positive Resonanz, die unzähligen tollen Gespräche und  neue Kontakte. Bis zum nächsten Mal.

Ich geh dann mal aufräumen.

Fitte Grüße,
Rebecca

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Joggen mit Baby – darauf solltest Du achten

Laufschuhe an und los: Joggen gehört zu den unkompliziertesten Sportarten, laufen kann man fast immer und überall und – wem es nichts ausmacht – auch bei jedem Wetter.

Doch nach einer Schwangerschaft? Mit Baby im Kinderwagen? Wenn Du vor der Schwangerschaft schon regelmäßig joggen warst, fragst Du Dich jetzt sicherlich:

Einfach loslaufen, darf ich das überhaupt?

Hier liest Du, worauf Du beim Joggen nach der Schwangerschaft achten solltest:

1. Wann darf ich starten?

In den ersten acht Wochen ist Sport tabu, erlaubt und empfohlen sind lediglich sanfte Rückbildungsübungen zu Hause. Vor allem der Beckenboden ist von der Geburt noch arg mitgenommen und darf anfangs nicht zu stark belastet werden. Antje Berger, Sportwissenschaftlerin, fitdankbaby® -Trainerin und selbst Mama aus Erfurt rät: „Wann man wieder loslegen kann ist sehr individuell und hängt  stark vom Beckenboden und der allgemeinen Befindlichkeit ab. Die allgemeine Faustregel: Frühestens nach drei Monaten, wenn Frauenarzt und Hebamme grünes Licht geben, kann mit angepasstem Training begonnen werden.“ Nach einem Kaiserschnitt oder Geburtsverletzungen sollte man ruhig noch etwas länger warten – und bei Schmerzen sofort aufhören!

Wenn Du merkst, dass Du beim Laufen oder vielleicht auch schon beim schnellen Gehen Urin verlierst, braucht Dein Körper auf jeden Fall noch Zeit. Bevor Du andere Sportarten beginnst, solltest Du Deine Körpermitte festigen – besonders zu empfehlen ist ein guter Beckenbodenkurs.

2. Wie starte ich am besten?

Wie wär’s mit Walken? Es ist schonender für Gelenke und Beckenboden und auch für den Einstieg nach einer längeren Sportpause besser geeignet. „Mit Walken kann man nach einer Schwangerschaft deutlich früher beginnen als mit Joggen“, sagt Antje Berger, die auch  fitdankbaby® -OUTDOOR-Kurse leitet. Wie das geht? Einfach mal bei nächsten Spaziergang mit dem Kinderwagen ausprobieren:

  • gerade und aufrecht gehen
  • die Körpermitte fest machen: Nabel nach innen und Beckenboden nach innen oben ziehen
  • die Zehenspitzen zeigen nach vorne
  • Fersen nacheinander aufsetzen und abrollen
  • die Schritte sind genauso lang wie bei einem normalen Spaziergang
  • der Blick geht schräg nach vorne

Weil beim Walken immer ein Fuß am Boden bleibt, kommen auch keine Erschütterungen am Beckenboden an und die sensible Muskulatur wird geschont.

3. Stört der Kinderwagen dabei nicht?

Der Kinderwagen kann beim Walken oder Joggen schnell nerven, wenn der Griff nicht richtig eingestellt ist, Du dich darauf abstützst und in den Schultern verkrampfst.
Damit das nicht passiert, musst Du den Schiebegriff des Wagens richtig einstellen: Und zwar nicht zu hoch, sondern so niedrig, dass die Schultern locker hängen können und zwischen Ober- und Unterarmen ein 90-Grad-Winkel entsteht
Es macht auch einen Unterschied, wie Du den Schiebegriff hälst – intuitiv wirst Du ihn von oben greifen. Effektiver ist es aber, den Griff von unten zu fassen. Das ist ungewohnt, aber „so entsteht mehr Spannung im Beckenboden“, sagt  fitdankbaby® -Trainerin Antje, und Du trainierst beim Laufen oder Walken automatisch diese wichtige Muskulatur mit.

4. Was muss ich beim Joggen beachten?

Vor allem, dass Du nicht überanstrengst. „Am Anfang ist man oft übermotiviert und verausgabt sich“, sagt Antje. Sie rät: „Am besten mit einer Freundin laufen gehen und das Tempo so anpassen, dass man sich noch gut unterhalten kann.“ Wenn Deine Freundin keine Zeit hat, kannst Du auch mit einer Pulsuhr joggen, sie errechnet dir die ideale Herzfrequenz und damit das passende Tempo. „Für den Anfang sollte man 65  bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz ansteuern“, sagt Antje. Auch in den  fitdankbaby® -OUTDOOR-Kursen achtet sie darauf, dass der Puls der Mamas in diesem Gesundheitsbereich bleibt und der Körper immer genug Sauerstoff bekommt. Dieses aerobe Training fördert vor allem die Ausdauer. Trotzdem kommt man dabei ins Schwitzen – genug trinken (Wasser, ungesüßten Kräutertee) ist deshalb Pflicht.

Achtung: „Nach einer längeren Pause können anfangs die Gelenke etwas schmerzen, dann sollte man pausieren“, sagt Antje. Gelenke wie Knie oder Hüfte reagieren auch schnell  mal sensibel auf den falschen Untergrund. „Auf Asphalt sollte man, wenn möglich, nicht laufen, die Stoßbelastung ist zu groß“, sagt Antje. Ideal sind Parkwege – auch der Untergrund im Wald eignet sich gut fürs Joggen, ist aber häufig nicht Kinderwagen-kompatibel.

5. In meiner Nähe gibt es keinen  fitdankbaby® -Outdoor-Kurs – welche Übungen könnt Ihr mir empfehlen?

Die  fitdankbaby® -OUTDOOR-Kurse starten immer mit einem Warm-up, einer Runde Lauf-ABC (ohne Sprünge) und einem Kraft-Teil, in welchem man örtliche Gegebenheiten super einbeziehen kann: zum Beispiel Arm- und Rückenübungen an einer Parkbank oder Beinübungen an Treppen oder Baumstümpfen. In der anschließenden Ausdauer-Runde joggt oder walkt jede Mama, wie sie mag, die Kleinen bleiben in der Regel im Kinderwagen.

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Diese Übungen empfiehlt fitdankbaby®-Trainerin Antje, falls Du alleine losziehst:
  • auf Zehenspitzen oder Fersen laufen
  • Knie nach oben oder nach hinten in Richtung Po ziehen, auch zum Aufwärmen
  • Kniebeuge am Wagen: Füße stehen schulterbreit, die Zehenspitzen sind leicht nach außen gedreht, die Hände am Griff. Auf den Atem achten: Während du die Knie beugst, atmest du ein und schiebst den Wagen weg. Beim Ausatmen ziehst du den Wagen wieder heran und richtest dich auf.
  • Dabei immer auf den Beckenboden achten und beim Ausatmen anspannen, kurz halten und beim Einatmen wieder locker lassen.

Antjes Tipp: „Auch beim Walken oder Joggen immer wieder den Beckenboden einbeziehen, beim Ausatmen anspannen und beim Einatmen wieder loslassen.“

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Stehen die Laufschuhe bereit? Oder brauchst Du noch eine kleine Motivation?

Dann lies doch noch die Geschichte von Sandra, die erst durch  fitdankbaby®  überhaupt mit dem Joggen begonnen hat – und es jetzt gar nicht mehr lassen kann. Oder buche direkt einen fitdankbaby® -OUTDOOR-Kurs in Deiner Nähe. In der Gruppe und unter Aufsicht eines qualifizierten Trainers trainiert es sich viel leichter und effektiver.

Brauchst Du noch Tipps oder hast Fragen? Dann stell Sie uns gerne in den Kommentaren!

Wir freuen uns auch über Erfahrungsberichte: Hast du schon einen  fitdankbaby® -OUTDOOR-Kurs gemacht? Joggst Du gerne mit Kinderwagen oder lieber ohne? Was rätst Du anderen Mamas?

Wir sind gespannt!

Fitte Grüße,
Nadja

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Anett Drechsel: Preisgekrönte fitdankbaby-Trainerin

Anett Drechsel aus Chemnitz ist seit 2011 fitdankbaby®-Trainerin und mit ihrem Unternehmen MamiinForm erfolgreich. Im Januar 2016 hat sie den mit 5000 Euro dotierten  sächsischen Gründerinnenpreis gewonnen. Wir haben mit ihr gesprochen.

Wie ist MamiinForm entstanden?

Angefangen hat  alles mit fitdankbaby®. Zu diesem  Konzept dazu habe ich dann noch andere Kurse angeboten und entwickelt – ich wollte die Mamas gerne länger behalten. Schon recht bald gab es zum Beispiel auch das Buggy-Workout, einen Kurs für Schwangere und MamiFit, mittlerweile biete ich auch Kinderturnen, Zumba und Yoga an. MamiinForm hat das größte Angebot dieser Art in der Region Chemnitz, es gibt kein anderes Zentrum für Mütter.

Wie bist du auf fitdankbaby® gestoßen?

Nach dem Studium –ich habe Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport auf Bachelor hier in Chemnitz studiert – musste ich mir darüber klar werden, wie es weiter geht und habe ganz einfach online recherchiert.  Ich weiß nicht mehr, was ich im Internet eingegeben habe, aber ich bin sehr schnell auf der Seite von fitdankbaby® gelandet. Das Konzept fand ich auf Anhieb toll, es ging mir gar nicht mehr aus dem Kopf und ein paar Tage später habe ich mich für die Ausbildung angemeldet. Ich wusste damals noch gar nicht , was ich genau damit anfangen würde. Aber mein Bauchgefühl war ganz klar: Mach das – und das war richtig so.

Anett Drechsel Preisgekrönte fitdankbaby-Trainerin1

War die Selbständigkeit schon immer ein Ziel für dich?

Das war vorher für mich nie ein Thema. Aber ich wollte nicht im Fitness-Studio arbeiten oder im Reha-Bereich. Dann war relativ schnell klar, dass ich etwas eigenes machen werde. Ich wollte schon immer gern mit Kindern und Babys arbeiten und habe mich in diesem Bereich gesehen. Nach dem Studium habe ich 2011  ein Existenzgründerseminar besucht, einen Businessplan geschrieben, mir alles durchgerechnet. Vor kurzem habe ich mir den Businessplan sogar noch mal angeschaut – schon lustig, was ich mir damals vorgestellt habe und was schließlich daraus entstanden ist.

Klaffen die Vorstellung von damals und die Realität heute weit auseinander?

Schon, im positiven Sinn! Damals habe ich nicht mit so vielen Kursen gerechnet, auch nicht damit, dass ich mal so viele Kursleiter beschäftige. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, selbst ein Studio zu haben, aber die Idee dazu kam dann sehr schnell. Am Anfang habe ich mich dort eingemietet, wo ich Kurse gegeben habe, Matten und fitdankbaby®-Gurte hatte ich immer im Auto dabei.

An welchem Punkt hast du beschlossen, selbst Räume anzumieten?

Ich wollte zeitlich unabhängig sein und vor allem: Einen Ort anbieten, an dem sich die Mamas wohl fühlen. Wo sie ankommen, noch gemütlich sitzen und ihre Babys stillen. Mir ist diese entspannte  Atmosphäre wichtig, und das habe ich anderswo nicht gefunden. Schöne Räume waren oft viel zu klein für die Kurse, große nicht so gemütlich. Allein die Tatsache, dass ich mein Angebot immer wieder erweitert habe,  machte eigene Räume nötig, etwa für die Kinderkurse. Etwa zwei Jahre nach dem Beginn meiner Selbständigkeit habe ich angefangen, etwas eigenes zu suchen und habe auch schnell etwas Passendes gefunden. Seitdem gibt es MamiinForm hier an der Zschopauer Straße auf insgesamt 200 Quadratmetern: Zwei Kursräume, Toilette und Dusche und einen gemütlichen Aufenthaltsraum mit kleiner Küche und Sitzecke.

Wie viele Mamas kommen in der Woche?

Insgesamt sind es ungefähr 350, die Außenstellen auf dem Land mitgerechnet – dort bieten wir aber nur fitdankbaby®-Kurse an, zum Beispiel in Hartmannsdorf, Grüna, Annaberg-Buchholz, Freiberg, Flöha und Schwarzenberg.

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Wann kamen die ersten Mitarbeiterinnen dazu?

Auch das ging relativ schnell, weil ich mir zügig Gebiete für fitdankbaby® dazu geholt habe – und weil ich Ende 2013 selbst schwanger wurde. Es war klar, dass ich Unterstützung für die letzte Phase der Schwangerschaft und nach der Geburt brauche. Insgesamt beschäftige ich acht Kursleiterinnen.

Du bist selbst Mama – wie lassen sich Selbständigkeit und Familie vereinbaren?

Sehr gut! Ich kann es mir nicht anders vorstellen, ich liebe das selbstbestimmte Arbeiten! Klar, manchmal habe ich abends keine Lust, mich noch einmal an den Schreibtisch zu setzen, wenn meine Tochter endlich schläft. Aber ich habe die Selbständigkeit noch nie bereut.

Wie kam es, dass du dich für den Preis beworben hast?

Ich wurde vorgeschlagen – von dem Unternehmensberater, bei dem ich das Existenzgründerseminar gemacht habe. Damals war er skeptisch, als er von meiner Idee hörte. Jetzt findet er es natürlich super, wie das Unternehmen gewachsen ist. Und dann hat er mich für den Preis vorgeschlagen.

Steckst du das Preisgeld gleich in dein Unternehmen?

Einen Teil auf jeden Fall. Ich habe eine neue Musikanlage gekauft, Equipment für die Kinderkurse, einen neuen Rechner für mich. Der Rest wird zur Seite gepackt.

Was für Pläne hast du für die Zukunft?

Ich habe da schon einige Ideen im Kopf. Die untere Etage des Studios steht noch leer, müsste renoviert werden – noch einmal 200 Quadratmeter. Ein Therapiebecken dort wäre toll, dann könnten wir fitdankbaby® AQUA anbieten oder Babyschwimmen. Oder ein Café, in dem sich die Mamas treffen können, dazu ein weiterer Kursraum. MamiinForm soll einfach die Anlaufstelle für Mamis und Babys in Chemnitz werden.

Fitte Grüße,
Nadja

Alle Fotos: Vanilla Colours

 

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Die Online-Fitness-Falle

In letzter Zeit schießen immer mehr Online-Trainingsprogramme aus dem Boden. Aus gutem Grund: damit lässt sich richtig viel Geld verdienen – meist aber auf Kosten der Abonnenten und ihrer Gesundheit.

Sicher seid Ihr auch schon im Netz oder im Fernsehen auf die Programme diverser Promis gestoßen. Maria Höfl-Riesch, Daniel Amanati, Arthur Abraham oder Sophia Thiel präsentieren da ihre gestählten Körper. Eines sollte aus deren Lebenslauf aber eigentlich bekannt sein: diese Bodys haben sie nicht durch die angepriesenen 12-Wochen-Prgramme bekommen…

Besonders heikel an diesen Programmen ist, dass sie alle Produkte einer großen Geldmaschinerie sind: der ProSieben-Sat1-Gruppe. Gleiche Website, gleiches Impressum, gleiches Programm – Kosten oder Dauer unterscheiden sich kaum. Das macht diese Konzepte nicht gerade vertrauenserweckend. Es ist fraglich, ob  die Promis überhaupt an „ihren“ Konzepten mitgewirkt haben.

Wie aber erkennt man ein gutes Fitness-Programm?

Als erstes sollte man sich anschauen, wer hinter dem Konzept steht. Wer hat es entwickelt? Welche Kompetenzen hat derjenige? Umfangreiche Ausbildungen im Fitness- und Ernährungsbereich (bei verifizierten und qualitativen Ausbildungsinstituten) sollten ganz klar vorausgesetzt werden. Seriöse Trainer nennen dies auf ihrer Website oder erklären es gerne auf Anfrage. Du kannst zu ihnen selbst Kontakt aufnehmen, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer findest du auf der Website. Bei den oben genannten Online-Programmen findet man keine Informationen zum Hintergrund des Konzepts.

Zweiter wichtiger Punkt: Für wen ist das Programm überhaupt gemacht – und für wen ist es geeignet? All diese Konzepte richten sich an jedermann. „Auch du kannst es schaffen!“ „Jeder kann teilnehmen.“ Das halte ich für gefährlich. Jede Person braucht ein angepasstes Training. In Gruppenkursen sollte zumindest die Zielgruppe übereinstimmen. Ist es ein Kurs für Anfänger oder Fortgeschrittene? Für Mütter, für Senioren, für Menschen mit Einschränkung? Dementsprechend ist auf die Übungswahl zu achten.

Bei den Onlineprogrammen entsteht hier eine große Diskrepanz: es wird suggeriert, dass es sich um ein individuelles Training handelt, aber eigentlich gibt es keinerlei Einschränkung oder Zuordnung. Die breite Masse soll angesprochen werden – sonst springt ja dabei nichts raus. Der Kunde (oder Abonnent!) tritt in den Hintergrund. Eine gefährliche Mischung. Im einen Fall bringt das Training einfach nichts. Im schlimmsten Fall entstehen gesundheitliche Schäden. Beispiel: Die in allen Konzepten ganz offensichtlich integrieren Bauchmuskelübungen sind größtenteils für Mütter, die eben erst entbunden haben, absolut schädlich!

Dritter Punkt: Wer bucht solche Fitnessabos? In der Regel sind das Menschen mit einem langen Leidensweg oder zumindest Personen, die schnell und unbedingt abnehmen möchten. Eher Menschen, die nicht in ein Fitnesstudio gehen oder Zeit ihres Lebens Sport gemacht haben. Das heißt, es handelt sich um Kunden, die die Übungen nicht bereits kennen oder wissen, auf was sie achten müssen. Selbstverständlich kann es bei einem Online-Fitnessprogramm keine Korrektur, kein Feedback geben. Woher weiß der Trainierende, ob er die Übung richtig ausführt? Woher weißt er, ob die Intensität angemessen und zielführend ist? Der Effekt: das angestrebte Ziel wird in den meisten Fällen nicht erreicht.

Vorsicht bei Ernährungsplänen

Thema Ernährung: All diese Konzepte integrieren ein Ernährungsprogramm. Gegen eine gesunde Ernährung ist ja erstmal nichts einzuwenden. Aber auch hier sollte gelten: was möchte mein Kunde erreichen und welcher Ernährungsplan ist für ihn geeignet? Verträgt er überhaupt alle angebotenen Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel? Sind die vorgeschlagenen Mahlzeiten im Alltag umsetzbar? Beispiel: Jemand, der den ganzen Tag im Büro sitzt wird nicht dreimal frisch kochen. Eine Mehrfachmama, die die ganze Familie bekocht, wird sich nicht zusätzliche Mahlzeiten schnippeln.

Fazit: Egal für welches Training du dich entscheidest, es sollte zu dir passen.

Du musst die Möglichkeit haben, dich vor Trainingsbeginn bei dem Trainer über die Methodik zu informieren und den Trainer kennenzulernen. Der Trainer sollte persönlich für Fragen zur Verfügung stehen und dich vor, während und nach der Trainingsphase begleiten. Er sollte Ansprechparter und Motivator sein. Nichts kann diesen persönlichen Kontakt ersetzen. Und in einer Gruppe mit echten Mittrainierenden steigt die Motivation und nicht zuletzt entstehen hier sogar langjährige Freundschaften.

Fitte Grüße,
Rebecca

 

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Die Bauchlage: Babys erstes Training

Für viele Neugeborene ist die Bauchlage die angenehmste der Welt: Sie kommt der Haltung, die sie mehr als neun Monate lang im Bauch eingenommen haben, am nächsten. In der Bauchlage können sie sich richtig zusammen kuscheln und noch ein bisschen träumen.

Viele Eltern sind aber verunsichert und trauen sich nicht richtig, ihr Baby tagsüber auf den Bauch zu legen. Warum?1geburtshaltung

Die Bauchlage trainiert die Muskeln

Kinderärzte haben herausgefunden, dass die Rückenlage für ein schlafendes Baby am sichersten ist. Das Schlafen in Bauchlage gilt als großer Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod. Anders ist das am Tag, wenn das Baby wach und munter ist: Dann sollte es regelmäßig auf dem Bauch liegen und seine Muskeln trainieren. „In meine Praxis kommen Kinder, die mit acht Monaten nur auf dem Rücken gelegen haben“, sagt die Physiotherapeutin Verena Doennig-Wagener, die in ihrer Praxis in Hagen ausschließlich Babys und Kleinkinder behandelt. Sie betont, wie wichtig die Bauchlage für die Entwicklung des Babys ist.

Die meisten Neugeborenen drehen in der Bauchlage automatisch den Kopf zur Seite, instinktiv wissen sie, dass sie so am besten Luft bekommen. Die nächste Übung ist schon schwerer: Den Kopf anheben, ihn gegen die Schwerkraft behaupten und oben halten. Nicht alle Babys üben das entspannt und diszipliniert. Manche finden die Bauchlage richtig doof und beschweren sich lautstark – Mama oder Papa sollten sie trotzdem zu ein paar Minuten Training überreden.

Nicht alle Babys liegen gerne auf dem Bauch

Mit Anregung und etwas Unterstützung geht das gleich viel leichter und das Baby schafft es, immer länger in der Bauchlage zu bleiben. Zum Beispiel auf Mamas Brust oder ihren Oberschenkeln.

Auch ein Handtuch, ein Kissen oder ein gerollter fitdankbaby®-Gurt unter Babys Brust machen die Bauchlage erträglicher und das Baby kann seinen Kopf besser halten. Auch gut: Etwas Druck auf den Po geben oder die Hände vorne stützen. Babys sind anspruchsvoll, sie wollen unterhalten werden – das gilt erst recht, wenn sie keine großen Fans der Bauchlage sind. Spannendes Spielzeug im Gesichtsfeld oder Krabbelverse auf dem Rücken – etwa die „Kleine Schnecke“ – sorgen für die nötige Unterhaltung.

Wenn einer den Rücken krabbelt, macht die Bauchlage gleich mehr Spaß

Wenn Mama den Rücken krabbelt, macht die Bauchlage mehr Spaß

Etwas größere Babys (sobald sie sich auf die geöffneten Hände stützen) finden dieses Bewegungsspiel toll:

Mama sitzt auf den Fersen, das Baby liegt in der Bauchlage auf ihren Oberschenkeln. Jetzt das Baby mit beiden Händen an seiner Brust stützen und nach vorne wandern lassen, bis die Babyhände Bodenkontakt haben. Das Baby soll die Arme durchstrecken und den Kopf heben. Wenn das gut klappt, das Baby immer weiter nach vorne bewegen. Dazu muss es den Rumpf oben halten. Später kann es auch nur noch an den Oberschenkeln gefasst werden.

Regelmäßiges „Training“ in der Bauchlage ist wichtig, denn nur so kräftigen die Kleinen  Nacken- und Rückenmuskulatur. Und das ist wichtig für die nächsten Entwicklungsschritte: Drehen, robben, krabbeln, laufen.  Auch einem flachen Hinterkopf kann man so vorbeugen.

Kampf gegen die Schwerkraft: Den Kopf oben halten

Kampf gegen die Schwerkraft: Den Kopf oben halten

Die nächsten Entwicklungsschritte: Kopf heben, Hände aufstützen

Mit abgeschlossenen drei Monaten können  Babys den Kopf heben und geradeaus schauen. Dabei stützen sie sich auf die Unterarme. Manche Babys pfeifen auf die Angaben aus Lehrbüchern und Entwicklungskalendern, sind entweder früher oder etwas später dran. Das sollte frisch gebackene Eltern nicht verunsichern: Jedes Kind hat sein eigenes Tempo.

Hallo Welt: Als nächstes stützt sich das Baby mit Händen oder Ellenbogen ab

Hallo Welt: Als nächstes stützt sich das Baby mit Händen oder Ellenbogen ab

Ist der Nacken stark und bleibt der Kopf oben, folgt der nächste Schritt: Das Baby stützt sich mit Ellenbogen und Händen ab. Mit etwa sechs Monaten kann es Arme und Beine von sich strecken und damit rudern. Die meisten bringen sich jetzt selbst von der Rücken- in die Bauchlage. Und sind nicht selten frustriert, wenn es mit dem Rückweg nicht auf Anhieb klappt. Aber auch das ist nur eine Frage der Zeit.

Der Vierfüßler: Vorstufe zum Krabbeln

Der Vierfüßler: Vorstufe zum Krabbeln

Auch für den folgenden Entwicklungsschritt ist die Bauchlage wichtig: Denn wenn Babys in den Vierfüßlerstand, ins Robben oder Krabbeln übergehen, tun sie das aus der Bauchlage heraus.

Tipps für einen sicheren Babyschlaf

Schlafen sollten sie allerdings ausschließlich auf dem Rücken: Am besten im Gitterbett neben dem Elternbett, ohne Decken, Kissen oder Kuscheltiere. Ein warmer Schlafsack reicht. Mehr Informationen zur Vermeidung des plötzlichen Kindstods gibt es auf dieser Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Fitte Grüße,
Nadja