fitdankbaby® Baby FIBO

fitdankbaby® auf der weltgrößten Fitnessmesse FIBO

IMG_1356Na das geht ja gut los: ein großer roter Kasten verdeckt unseren Stand. Bleibt das so? Kann das weg? Hätte man das aus dem Hallenplan ersehen können und wer hat eigentlich gebucht? ergo – wer ist schuld?

 

OK – es handelt sich um einen seeehr wichtigen Feuerschutz und der bleibt natürlich da. Schnell ein paar Give-aways drauf um die Leute auf unsere Seite des Ganges zu kanalisieren und fertig.

Mein Mann Andreas und ich sind mit dem fitdankbaby®-Team bereits zum vierten Mal als kleiner Aussteller auf der FIBO, der weltgrößten Fitnessmesse in Köln. In den ersten beiden Jahren bekamen wir eine Förderung für innovative Jungunternehmer, im letzten Jahr waren wir dann das erste Mal so ganz alleine auf eigenen Füßen dabei. Das war eine tolle Erfahrung! Aber 2017 soll alles toppen. Wir sind gut vorbereitet auf eine Messe voller Premieren: wir sind das erste Mal mit einem Promi am Stand, das erste Mal auf der Innovation & Trend-Show vertreten, das erste Mal mit Promo-Team unterwegs. fitdankbaby® rocks FIBO. So das Motto.

Ein gewaltiger Kraftakt

Dass wir die Wochen vorher in den Vorbereitungen erstickt sind und kaum noch geschlafen haben, sieht der unbedarfte Besucher ja nicht. Obwohl… eigentlich sieht man es uns schon an …. Für ein kleines Familienunternehmen wir das unsere ist eine solche Messe nicht nur ein finanzieller, sondern auch ein gewaltiger organisatorischer Kraftakt. Zwischen den Großkonzernen der Fitnessindustrie mit ihren riesigen Ständen, an denen ein Kran gerade noch das letzte Designelement anbringt kommt man sich schon richtig klein vor. Auf der anderen Seite sind wir furchtbar stolz, dieses Abenteuer mitmachen zu können. Und dass wir ja keine völligen Greenhorns mehr sind und schon wissen, wie das dort läuft. Trotzdem laufe ich immer mit ganz leuchtenden Augen wir ein kleines Kind (der Vergleich passt in unserem Fall) über die Messe und falle am Abend völlig reizüberflutet ins Bett.

IMG_1359Der Stand steht nun endlich und wir bereiten uns noch auf den morgigen Tag vor.

 

 

 

 

Tag 1: BABYS, BABYs, BaBYs

Der nächste Morgen: bereits vor der Öffnung der Tore dichtes Gedränge an den Eingängen. Wir trinken erstmal einen Kaffee. Bei uns in Halle 7 hat es die Ruhe vor dem Sturm. Es dauert eine gute Stunde, bis die ersten Besucherströme bis zu uns vorgedrungen sind. Aber dann geht es Schlag auf Schlag: gleich drei Fernsehteams erscheinen am Stand, dazu noch diverse Zeitungsreporter. Unglaublich, dass sie ausgerechnet uns auf den knapp 1000 Ausstellern ausgewählt haben! Wir sind halt doch die Exoten. Jeder will echte Mamas und Babys zeigen, denn das ist auf der FIBO wirklich eine Besonderheit . Glücklicherweise sind ein paar ganz tolle Mamas mit ihren Kindern gekommen, um Modell zu stehen :) Die Kursmamas und ihre süßen Mäuse machen das großartig! Nachmittags gehts weiter: erstmals dürfen wir auf der großen Showbühne unser Konzept zeigen. Zehn Mamas und ihre Trainer haben die Choreographie immer wieder geübt und alle stehen nun voller Aufregung vor dem Publikum. So etwas erlebt man nicht alle Tage.

Auf dem Weg zur Bühne. Sind unsere Mamas und Babys nicht einfach super?

Gegen 16.00 Uhr ist der ganze Spuk vorbei – es wird ruhiger auf der Messe und ich kann das erste Mal in diesem Tag etwas essen und auf die Toilette gehen, … Wer jetzt bummeln geht, hat gute Chancen, auch was zu sehen und sich nicht durchdrängeln zu müssen. Am Abend gönnen wir unseren müden Füßen eine Fahrradrikschafahrt zum Kölner Heumarkt und genießen großartiges rheinländisches Essen.

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Tag 2: promis, promis, promis

An Tag 2 bin ich besonders aufgeregt, denn heute darf ich ein Interview mit Sara Kulka führen. Es ist das erste Mal für mich, dass ich so etwas mache und auch das erste Treffen mit Sara persönlich. Sie besucht schon seit ein paar Wochen einen fitdankbaby-Kurs und ich bin gespannt, was sie darüber erzählen wird. Und plötzlich steht sie da, hat sich von hinten angeschlichen, Baby in der Trage, etwas abgekämpft von der Reise. „Ich bin Sara…“. Zuerst wird ihr Babymädchen gestillt. Wir bieten etwas Sichtschutz, aber Sara ist das egal. Sie ist so natürlich und offen, wie sie sich auch auf ihrer facebook-Seite gibt. Während des Interviews geht Saras Mutter mit ihrer Enkelin spazieren. Ihr Baby darf nicht abgelichtet werden und das funktioniert gut. Als später noch ein Team von promiflash kommt und ebenfalls ein Interview mit Sara möchte, müssen die Journalisten erstmal warten – das Baby hat Hunger und vorher gibt´s eben kein Interview. Wir finden das richtig cool! Danach dürfen alle Fotos machen und bekommen Autogramme. Nach knapp zwei Stunden tritt Sara dann den Heimweg an und wir jagen noch weiter nach Autogrammen. Auf der FIBO will man sehen und gesehen werden…

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Geballte Prominenz – und alle unterschreiben auf unserer Kurspuppe :)

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Tag 3: fun, FUN, FUN

Am Wochenende kommen die Privatbesucher (Donnerstag und Freitag dürfen nur Fachbesucher rein, also Trainer, Studiobetreiber, etc.). Das bedeutet für uns, dass wir weniger Trainerberatung am Stand machen sondern auch oft mit Familien in Kontakt kommen, die fitdankbaby® schon kennen.  Da ganz viele fitdankbaby®-Trainer bereitwillig am Stand aushelfen, kann ich ein paar Termine mit potentiellen Partnern und alten Bekannten wahrnehmen. Die Gespräche sind immer sehr inspirierend.

Zwischen den Welten reisen. Oder einfach von Halle zu Halle gehen. Von den Bodybuildern zu den Physios. Und zum Test eines neuen Beckenbodentrainers gibt es Popcorn…

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IMG_1418Natürlich muss man auch etwas für die Daheimgebliebenen mitbringen.

 

 

 

 

Auch wenn das jetzt nach viel Spaß aussieht  – ich bin insgesamt vielleicht zwei Stunden rumgekommen. Viel zu wenig, um alles zu sehen.

Tag 4: NACH HAUSE!

An Tag vier packe ich schon wieder meine Koffer. Mein Mann macht den letzten Tag mit den Trainern alleine und baut dann abends ab. Er wird erst am Montag Abend zuhause sein. Ich mache mich schon vorher auf den Weg – wegen der Kinder. Unsere Kids waren bei Freunden und der Oma, aber vier Tage reichen dann auch. Eigentlich ist es ja ganz schön, mal ohne die Kinder wegzufahren. Aber schon nach kurzer Zeit vermisse ich die beiden. Ständig entdecke ich etwas, was ich ihnen auf der Messe gerne gezeigt hätte. Als Babys waren sie beide ja schon dabei, jetzt dauert es etwas, bis wir sie wieder mitnehmen. Schließlich ist die Messe ja auch  unter der Woche.

Awwwww! Endlich zuhause…                                     …. wo ein Haufen Nacharbeit wartet…

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Die Messe hat super viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Noch mehr Bilder gibt es hier:

Fitte Grüße,
Rebecca

 

 

 

 

 

 

 

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Wozu ein Rückschlag manchmal gut ist. Und am Ende sowieso alles gut wird.

Vielleicht liegt es an Weihnachten oder den vielen schrecklichen Nachrichten, die einen gerade so ereilen. Aber momentan lese ich von vielen Mompreneurs, dass sie Schwierigkeiten mit ihrem Business haben und am liebsten alles hinwerfen würden. Glaubt mir – an dem Punkt ist jeder Mal. Oder öfter. Oder … zu oft? Als ich letzte Woche meinen Sohn mit Blaulicht ins Krankenhaus begleiten musste, habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht. Deshalb gibt es heute mal ein paar sehr persönliche Einblicke von mir.

Zusammengefasst waren die letzten Wochen ziemlich stressig. Also so richtig. Als Geschäftsführer von fitdankbaby und Eltern von zwei Kindern haben mein Mann und ich immer viel zu tun. Und ich beschwere mich in der Regel gar nicht darüber, weil ich meine Arbeit liebe. Aber manchmal muss man sich mit furchtbarem Kleinkram aufhalten. Oder technischen Problemen beim Einrichten eines neuen Rechners. Ihr kennt das. Dazu kam die Planung unserer Convention zum 10-jährigen Bestehen, die Konzeption mehrerer neuer Produkte, Online-Adventskalender, Marketingplan 2017 und, und, und. Das geht an die Substanz und die Nerven. Am Ende muss leider oft der Partner herhalten.

Da mein Mann und ich recht unterschiedliche Charaktere sind und ganz verschieden arbeiten, läuft es bei uns. Ich bin da ganz sicher. Denn wir vereinen einfach viele Kompetenzen und können immer verschieden Blickwinkel einnehmen. Aber gerade, wenn dann schnelle Entscheidungen her müssen, kann es auch anstrengend werden. So saßen wir  in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bis 2.30 Uhr am Esstisch beim Meeting, um alles noch fertig zu bekommen. Erklärtes Ziel: am nächsten Tag klar Schiff machen. Also morgens das Team gebrieft und losgelegt.

„Können Sie bitte Ihr Kind holen?

Eine Stunde später der Anruf von der Schule: „Können Sie bitte Ihr Kind holen? Er hat sich am Kopf verletzt.“ Erste Reaktion: „Nicht das auch noch… – nicht schon wieder…!“ Mir war zum Heulen. Aber tatsächlich gar nicht wegen des Kindes (Hintergrund: wir mussten ihn schon öfter holen und es war nie etwas Ernsthaftes und es klang auch nicht so…) sondern wegen des absehbar verlorenen wichtigen Arbeitstages. Trotzdem bin ich natürlich gleich los.

15491507_1342397749133440_1625655681_o 15631369_1342397545800127_410915648_oZehn Minuten später sah ich schon den Notarzt vor der Schule. Aus dem Frust wurde schlagartig tiefe Angst und Unsicherheit. Als ich meinen Sohn da liegen sah, hatte ich noch dazu eine so schlechtes Gewissen, weil es dieses Mal eben doch ernster schien. Unter Tränen rief ich meinen Mann an. Als wir dann vor dem Notarztwagen auf eine Entscheidung warteten, war uns alles Drumherum egal. Ganz ehrlich: es ist doch keinen Stress wert, ob eine Mail am Montag oder Dienstag verschickt wird oder ob jemand jetzt einen Tag länger auf eine Antwort warten muss. Das vergesse ich leider oft. Ich möchte immer schnell reagieren und alles gleich erledigen können. Mit Kindern klappt das eh nie.

Wir fuhren dann mit Blaulicht ins Krankenhaus und verbuchten das im Nachhinein als Erlebnis.  Zusammengefasst war es wohl lediglich ein wilderes Spiel, das in einer Erschöpfung endete und er ist hart gefallen. Er war eine Nacht im Krankenhaus und am nächsten Tag war alles wieder in Ordnung. Nochmals gut gegangen… Die Moral aus der Geschichte: Die Familie steht immer im Vordergrund. Manchmal muss einem das das Universum mit dem Holzhammer vermitteln. 

Im Krankenhaus hatte ich dann die Gelegenheit, unsere Situation nochmals intensiver zu betrachten. Und siehe da: wir sind ansonsten gerade alle (wieder) gesund und freuen uns auf Weihnachten. Unsere Kinder sind nicht immer einfach, aber ich bin ihnen so dankbar. Weil überhaupt nur durch sie alles entstehen konnte und sie einen so erden. Mein Mann und ich sind seit 12 Jahren verheiratet und arbeiten immer noch super gerne zusammen.  Dass wir diese ganze viele Arbeit haben, ist ein Segen, weil sie uns Bestätigung gibt . Unser Laden läuft unfassbar gut. Wir haben ein tolles Team.  Das Feedback von Trainern und Mamas ist großartig und gibt unglaublich viel zurück. Für das nächste Jahr stehen so viele Herausforderungen bevor, die gleichzeitig tolle Chancen sind.

15658104_1342403255799556_345852702_oSicher haben einige unter euch viel größere Rückschläge erlebt. Mein Erlebnis von letzter Woche war im Vergleich wahrscheinlich nichts dagegen. Aber viele Menschen lassen sich von Dingen unterkriegen, die es nicht wert sind!  Ich hoffe, es geht euch beruflich und privat gut. Und falls es euch momentan nicht so vorkommt, dann versucht euch doch die guten Seiten immer wieder vorzuhalten. Auch die schlechten haben ihren Sinn – daran glaube ich persönlich ganz fest. Es ist nicht die Zeit zum Jammern. Es ist die Zeit der Freude.

In diesem Sinne: habt ein wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Fitte Grüße, Rebecca

 

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fitdankbaby® goes FIBO – hinter den Kulissen

Wir nehmen euch mit auf die weltgrößte Fitnessmesse! Lest hier, wie Rebecca die Messe in Köln als Aussteller erlebt hat.

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Noch eine Woche…

Die Spannung steigt. Noch eine Woche bis zur FIBO. In unserem kleinen Augsburger Büro ist das Chaos ausgebrochen.  Flyer werden bestellt, Unterlagen sortiert, Kisten gepackt, Telefonate geführt. Dass dann die Flyer mit Blaustich kommen und das Banner beim Aufziehen auf die Tafel eine Riss bekommen wird, wissen wir jetzt noch nicht. Ja, wir sind mit fitdankbaby® auf der FIBO – und haben dieses Mal sogar einen eigenen Stand. Wir waren schon zweimal da – 2012 und 2013. Damals bekamen wir eine Förderung als innovatives Jungunternehmen. Dreimal geht das leider nicht. Also mussten wir uns dieses Jahr einen freien Stand buchen. Die Kosten dafür sind enorm und für ein kleines Familienunternehmen wie uns eine Megainvestition. Alleine die Standfläche liegt im fünfstelligen Bereich… Ohne Stand, Personal, Werbemittel etc. Und alles kostet extra. Parken, Logo im Hallenplan, eine Vorführung machen… Puh. Gleichzeitig erhoffen wir uns natürlich große Resonanz. Und natürlich macht so eine Messe auch wahnsinnig viel Spaß.

Ein Tag vorher…

Um die ganzen Sachen transportieren und direkt vor Ort sein zu können haben mein Mann Andreas und ich uns ein Wohnmobil gemietet. Mit diesem werden wir quasi in der Halle übernachten. Mittwoch früh um 8.00 geht´s los.

12985606_1130479476991936_8638654735105460381_nAber Moment – da war doch noch was. Wer kümmert sich denn nun fünf Tage lang um unsere Kinder? Der Große geht in die Schule. So wie früher alle mitnehmen geht leider nicht mehr. Gott sei dank haben wir ein tolles Netzwerk und sehr unkomplizierte und selbständige Kinder. Also Babysitter gebrieft (klingt kurz – ein mehrseitiges Manual trifft es besser) und Koffer gepackt. Freund beglückwünschen uns noch zu unserer mehrtägigen kinderfreien Zweisamkeit. Dass wir zum Arbeiten hier sind und um 21.00 Uhr völlig geplättet einnicken wissen die ja nicht. Schweren Herzens verabschieden wir uns nun von den Kids (die sich auf eine mehrtägige elternfreie Kinderzweisamkeit freuen) und los geht die Fahrt. O-Ton unseres Sohnes: „Tschüss Papa – und leg dich nicht mit dem starken Hulk an!“ Oooookay….

Gegen 15 Uhr IMG_5883asind wir dann in Köln. Ich liebe das geschäftige Treiben vor Messebeginn. Dass die Halle wenige Stunden vor Öffnung der Tore noch einem Schlachtfeld gleicht bevor über Nacht noch die Teppiche verlegt werden und die Putzkolonne anrückt und am nächsten Morgen doch noch alles fertig ist, finde ich jedes Mal faszinierend. Vor allem bei so großen Messen, bei welchen die Kräne in die Halle fahren und ganze Container mit Equipment ausgeladen werden. Und die Messe Köln ist für mich eine der schönsten überhaupt. Alles klappt reibungslos. Jedenfalls bei denen. Wir kämpfen derweil mit abgebrochenen Stellwandstangen und knittrigen Bannern. Na ja. Um 19.00 Uhr steht er dann endlich. Und wir sind mega stolz.

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Nun noch schnell was essen und dann ab in die Koje.

Tag 1

Am nächsten Morgen sind wir adrenalingepusht hellwach. Motiviert geht es zum ersten Standdienst. Glücklicherweise dürfen wir auf dem roten Teppich an der langen Besucherschlange vorbei.

An unserem Stand ist eigentlich immer was los. Es gibt viele Gespräche mit interessierten Trainern, Studios und Partnern. Und wen man da so alles trifft – ein tolles Gefühl. Eine große Runde drehe ich schon mit Baby im Bauchgurt. Von „Oh wie süß“ über „Oh mein Gott wie verrückt“ bis hin zu „Das kenne ich – hab ich auch schon gemacht“ ist alles dabei. Morgen will ich aber unbedingt auch mal ein bisschen bummeln – ohne Baby.

Tag 2

Am Stand unterstützen uns tolle Trainer und unsere englische Landesleitung Frauke Taylor. Alle machen ihr Arbeit großartig – also darf ich eine Stunde herumschauen. Hier ein paar Impressionen:

IMG_5894a IMG_5899aFrüher waren die Bodybuilder die Exoten. Heute ist es die Mama mit Puppe…

 

 

 

Die Dame im Hintergrund sei übrigens 4fache Mama aus Tennessee erzählt sie mir später.

 

 

 

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Finde den Fehler… Alle nehmen die Rolltreppe und in der nächsten Halle kann man sich dann für teures Geld eine Treppe kaufen…

Um 11.00 haben wir noch einen Vortrag, danach geht es wieder rund am Stand. Früher waren die Bodybuilder die Exoten auf der FIBO – heute sind wir es. Noch nie gab es ein Mamafitnesskonzept auf der Messe. Das merkt man – denn das Interesse ist groß. Wurde also echt Zeit. Auch aus anderen Ländern haben wir viele Anfragen. Italiener, Türken, Koreaner, Chinesen, Argentinier, … Da merkt man die große Internationalität dieser Messe. fitdankbaby® Korea. Hm – warum nicht. Da kommt ja was auf uns zu.

Und auch der zweite Tag ist wahnsinnig schnell vorbei. Abend gibt es noch ein paar Häppchen bei der After Show Party (leider nicht zum satt werden.) Also bleibt es heute beim Energieriegel und einem Heißgetränk… Morgen will ich essen.

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Tag 3

Heute öffnen sich die Tore für Privatbesucher. Während Donnerstag und Freitag nur Fachleute kommen dürfen (also Studiobesitzer, Trainer, Therapeuten etc.), kommen am Wochenende die Familien und Freizeitsportler. Vielleicht sind ja auch ein paar Mamas dabei. Der Teppich ist auf jeden Fall schon auf fitdankbaby® eingestellt. Rot oder blau? Ich nehme beides.

An diesem Abend bekomme ich endlich mal etwas richtiges zu essen.

IMG_7163aTag 4

Für mich geht es heute schon nach Hause. Mein Mann bleibt noch hier, aber irgendwer muss die Kinder auch mal wieder abholen. Morgen ist Schule. Und eigentlich habe ich eh schon sehr viel Sehnsucht nach ihnen…. Also setze ich mich morgens in den Zug. Die fünfstündige Fahrt bietet mir die Gelegenheit noch ein bisschen runterzukommen, die letzten Tage sacken zu lassen und die ersten Kontakte einzugeben. Auch dieser Beitrag wird im Zug fertig gestellt.

 

Zusammenfassend war die FIBO wieder ein tolles Erlebnis. Aber man geht als kleinerer Aussteller schon ganz schön unter. Hier gilt: die lautesten sind die besten. Also braucht man ein noch viel größeres Kapital um überall richtig präsent zu sein. Gott sei Dank fallen wir mit unseren Babys auch so auf. Wir freuen uns jedenfalls über die positive Resonanz, die unzähligen tollen Gespräche und  neue Kontakte. Bis zum nächsten Mal.

Ich geh dann mal aufräumen.

Fitte Grüße,
Rebecca

Rebecca mit ihren Kindern

Mama und Unternehmerin: fitdankbaby® -Gründerin Rebecca erzählt

Die besten Ideen entstehen aus der Situation heraus. Und sie wachsen langsam. Meine Firma bezeichne ich gerne als mein drittes Baby, vor allem, weil sie mittlerweile zur Familiensache geworden ist. Auch mein Mann ist heute zu 100 Prozent  fitdankbaby® -Geschäftsführer. Und hier schreibe ich über die Geburt unserer kleinen Geschäftsidee.

2007 war ein tolles Jahr – wir durften unseren Sohn Jonathan in den Armen halten. Es war ein Julitag. Gewitternacht. Glücklicherweise gleich Sommerferien, so dass ich den verdienten Mutterschutz genießen konnte, denn im Herbst warteten schon wieder meine Tanz- und Fitnesskunden (ich war bereits als Trainerin für Kinder und Erwachsene tätig). Aber bis dahin genoss ich die Zeit und begleitete meinen Mann auf eine Geschäftsreise nach Berlin. Im Hotel dort lachte mich mein Sohn das erste Mal so richtig an. Und zwar, als ich ihn auf meinen Beinen schaukelte. Das mussten wir am Abend gleich dem Papa zeigen. Wir probierten noch ein paar andere „Übungen“ aus und entdecken bald, dass diese auch anstrengend waren. Zurück in Augsburg begleitete mich Jonathan in meine Kurse – ich konnte und wollte ihn so früh noch nicht abgeben. Er war eben ein typisches Studiobaby. Meistens friedlich, wenn Musik lief und fröhlich, wenn er mitturnen durfte. Die Kursteilnehmer (viele von ihnen hatten selbst kleine Kinder zuhause) meinten, es wäre ein super Sache, wenn alle ihre Kinder mitbringen könnten. Und so entstand die Idee vom Mama-Baby-Fitnesskonzept. Eine Probestunde mit ein paar Mamas wurde durchgeführt und die Resonanz war durchweg positiv.

Ich bin aber nun niemand, der mal eben schnell was auf den Markt wirft. Das Ganze brauchte Hand und Fuß. Also habe ich erstmal selbst ein paar Weiterbildungen gemacht (Beckenboden, postnatales Training, Babyfitness) und mich mit einer Baby-Physiotherapeutin zusammengesetzt, um ein richtiges und sicheres Konzept zu entwerfen:  fitdankbaby® . Der Name entstand übrigens nach unzähligen Mind Maps und nächtlichem Hochschrecken.

„Das ist es!“ – so muss sich das anfühlen.

Zwei Jahre lang sind die  fitdankbaby® -Kurse in Augsburg bestens gelaufen. Und schließlich reisten Freunde und Bekannte auch von weiter weg extra an, um den Kurs zu besuchen, da es nichts Vergleichbares in ihrem Ort gab. In München zum Beispiel. Schnell tauchte die Frage auf: „Kann ich das nicht in München anbieten?“ Ich war sofort dabei. Dass ich nicht weiter studieren wollte, war schon länger klar – im Fitnessbereich fühlte ich mich zuhause und mein Mann stand voll hinter mir. Es hat trotzdem noch fast ein weiteres Jahr gedauert, bis das erste Ausbildungsseminar stattfinden konnte. Die Marke wurde angemeldet. Die ersten Marketingvorlagen habe ich selbst erstellt (im früheren Leben war ich Mediengestalterin). Für Lizenzverträge habe ich mir Expertenrat geholt. Das Ausbildungskonzept war von Anfang an durchdacht und erprobt, das Skript dazu hat 100 Seiten, war aber verhältnismäßig schnell zu Papier gebracht. Die Seminarteilnehmer standen ja schon in der Warteschlange.

Am längsten gedauert hat die Entwicklung des Gurtes.

Wie ich überhaupt auf den Gurt gekommen sei, der heute ein so wichtiges Abgrenzungsmerkmal ist – das werde ich auch oft gefragt. Mir war irgendwie von Anfang an klar, dass  fitdankbaby®  etwas braucht, das zum einen für die Sicherheit der Babys während der Übungen sorgt und zum anderen das Konzept unterstützt. Ich habe lange nach passenden Möglichkeiten gesucht, bin aber nicht fündig geworden, so dass ich mir schließlich eine Produktionsfirma gesucht habe, die den Gurt vom Material bis zur Veredelung komplett nach meinen Vorgaben fertigt. Als ich das fertige Produkt zum ersten Test endlich in den Händen hielten, wusste ich, dass ich angekommen war. Der Gurt fühlte sich toll an und erfüllte viel mehr als den ursprünglichen Sicherheitsaspekt. Mit ihm lassen sich vielfältige Übungen machen – noch heute entstehen ständig neue.

Seitdem ist  fitdankbaby®  stetig gewachsen. Ich freue mich, dass ich scheinbar von Anfang an vieles intuitiv richtig gemacht habe und ohne Fremdkapital ausgekommen bin. Mittlerweile gebe ich selbst keine Kurse mehr und auch die Trainerausbildung überlasse ich einem tollen kleinen Team. Diese Aufgaben nach und nach abzugeben fiel mir anfangs sehr schwer. Gleichzeitig wusste ich, dass neue Aufgaben auf mich warteten. Mit vielen habe ich gar nicht gerechnet. In die meisten Aufgaben wächst man hinein, einige fallen schwer, andere sind total mein Ding. Für alles andere habe ich meinen Mann und Geschäftspartner, der glücklicherweise genau das mag und kann, was ich nicht mag und kann. Wie es ist, wenn man sich mit seinem Mann eine Firma und das Büro teilt, verrate ich Euch gerne ein andermal.

Fitte Grüße,
Rebecca