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5 Tipps für Dein erstes Weihnachten mit Baby

Auch wenn es mittlerweile schon ETWas her ist: Das erste Weihnachten mit Baby habe ich in ganz besonderer Erinnerung. Plötzlich waren die Wochen im Dezember wirklich entspannt und besinnlich – was natürlich auch am Luxus Elternzeit und an einem – zumindest zu diesem Zeitpunkt – recht pflegeleichten Baby lag. Mit unseren 5 Tipps bleiben die  Weihnachtsfeiertage auch für Dich und Deine kleine Familie in besonderer Erinnerung .
1.Die Planung

Die ersten Wochen und Monate mit Baby sind anstrengend und Du kannst es sowieso nicht Jedem Recht machen – an Weihnachten schon gar nicht. Und auch wenn Omas und Opas darauf brennen, mit dem neuen Enkelkind bis Silvester unterm Baum zu sitzen: Überlege zusammen mit Deinem Partner/Deiner Partnerin genau, was ihr wollt. Ihr seid absolute Familientiere und könnt euch gar nichts Schöneres vorstellen, als Heilig Abend mit der ganzen Sippe inklusive der Cousins fünften Grades zu verbringen? Dann soll es so sein. Viele Menschen möchten aber gerade diesen Abend etwas ruhiger angehen lassen. Mir war der Familientrubel an den Feiertagen oft zu viel – der Start unserer eigenen kleinen Familie war für mich und meinen Mann deshalb ein guter Grund, unsere eigene, neue Tradition zu beginnen. Seitdem verbringen wir Heilig Abend – mittlerweile – zu viert und sehen unsere Familien an den beiden Feiertagen.

Schon klar: Wer mit alten Traditionen bricht und neue beginnt, bekommt dafür nicht nur Applaus. Aber Familie bedeutet eben oft auch, dass man Kompromisse machen muss.

Beautiful big family celebrating Christmat together at home, holding hands, praying. Christmas wreath with candles laid on a table.

Mach Dir bei der Planung auch bewusst, was Dein Baby braucht: Manche sind schon mit wenigen Monaten richtige Partytiere und fühlen sich in Gesellschaft pudelwohl. Andere reagieren schnell überreizt, wenn es laut und trubelig wird. Ältere Babys beginnen mit etwa acht Monaten zu fremdeln und sind dann gar nicht begeistert, wenn sie von Arm zu Arm wandern oder Oma ihnen zu nahe kommt.

2. Neue Rituale

Manche Menschen haben eine genaue Vorstellung davon, wie Weihnachten ablaufen soll: Wie der Baum geschmückt wird, ob es die Geschenke vor oder nach dem Essen gibt, ob das Christkind kommt oder der Weihnachtsmann, ob der Kirchenbesuch dazu gehört oder nicht… Die Liste ließe sich endlos weiter führen.

Bestimmt hast Du Dir schon ausgemalt, wie euer erstes Weihnachtsfest als kleine Familie ablaufen soll. Und Dein Partner hat das sicherlich auch getan. Sprecht darüber! Denn nicht immer ist die Übereinstimmung automatisch bei 100 Prozent :-)

Tauscht euch aus: Erzählt euch, wie ihr Weihnachten als Kind erlebt habt. Was war besonders schön? Was wollt ihr aufleben lassen, weitergeben? Was auf keinen Fall genauso machen wie eure Eltern? Welche Rituale wünscht ihr euch für eure neue Familie? Was das betrifft, ist das allererste Weihnachten mit Kind entspannt und eher ein Testlauf: Das Baby hat noch keine Erwartung oder Vorstellung, sondern schaut sich neugierig bis irritiert an, was Mama und Papa plötzlich so umtreibt. Das wird sich in den kommenden Jahren ändern – und die Kleinen ein Wörtchen mitreden. Aber jetzt könnt ihr das Fest ganz genau so gestalten wie Ihr wollt und die ersten Traditionen beginnen, an die sich Eure Kindern noch Jahre später gerne zurück erinnern.

3. kein aufwändiges Essen

Auch kulinarisch ist ja jede Familie anders aufgestellt: Da Würstchen mit Kartoffelsalat, dort Gänsebraten mit drei verschiedenen Sorten Klößen. Wer zum ersten Mal mit Baby feiert, sollte lieber kleine Brötchen backen. Deshalb: Kein aufwändiges Menü planen, denn da ist ja auch noch ein kleiner Mensch, der bespaßt werden will und wahrscheinlich Hunger bekommt, wenn die Gans aus dem Ofen muss. Macht euch also keinen unnötigen Stress – den Gänsebraten könnt ihr ja an einem der Feiertage bei Oma essen.

An unserem ersten Heilig Abend mit Baby hatten mein Mann und ich tatsächlich ein Candle-Light-Dinner zu zweit – unser vier Monate altes Baby schlief ab 19.30 Uhr selig, wir haben gemeinsam gekocht und entspannt zu Abend gegessen. Ist danach allerdings nie wieder so vorgekommen…

4. verpackung statt geschenke

Brauchen so kleine Babys überhaupt schon Geschenke? Ab welchem Alter macht Schenken Sinn? Nun gut: Auf die Idee, dem Nachwuchs gar nichts unter den Baum zu legen, wird kaum einer kommen. Aber wer gerade erst zur Welt gekommen ist und noch keine Vorstellung von Weihnachten hat, hat auch keine großen Erwartungen. Für Babys und kleine Kinder ist jetzt alles ein Highlight: Der Weihnachtsbaum, die glitzernde Deko, die leuchtenden Kerzen und Lichterketten und nicht zu vergessen das viele raschelnde Papier! Wer schon greifen kann, findet die Verpackung sowieso viel interessanter als den Inhalt.

Babys maulen nicht, wenn sie etwas Praktisches oder etwas zum Anziehen bekommen – aber ein schönes Spielzeug darf es natürlich sein! Oder wie wär’s mit der fitdankbaby® Bewegungslieder-CD?

5. Am wichtigsten: Keine zu hohen Erwartungen

Weihnachten artet in vielen Familien schnell in Stress aus, so mancher Streit bricht ausgerechnet – oder gerade eben – an den Feiertagen vom Zaun. Alle freuen sich auf die Feiertage und sind letztlich nur genervt und enttäuscht. Das muss nicht sein. Mein Weihnachts-Geheimnis ist deshalb: Ich schraube die Erwartungen ans Fest der Liebe nicht mehr allzu hoch. Ich genieße den Heiligen Abend mit meiner kleinen Familie, Kindermette und Lasagne unterm Christbaum. Ich nehme drei Stunden Fahrt in Kauf, um die Familie zu sehen – aber erst am 2. Weihnachtsfeiertag. Ich gehe Kompromisse ein und Konflikten aus dem Weg und habe so wirklich erholsame Feiertage.

portrait of sweet baby in christmas hat

Wie ist das bei euch? Wie verbringt ihr euer erstes Weihnachten mit Baby oder wie habt ihr es verbracht? Was würdet ihr so nie wieder tun? Wir sind gespannt auf eure Antworten und wünschen euch allen:

Frohe Weihnachten und entspannte, besinnliche Feiertage!

Fitte Grüße,
Nadja

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