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fitdankbaby® goes FIBO – hinter den Kulissen

Wir nehmen euch mit auf die weltgrößte Fitnessmesse! Lest hier, wie Rebecca die Messe in Köln als Aussteller erlebt hat.

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Noch eine Woche…

Die Spannung steigt. Noch eine Woche bis zur FIBO. In unserem kleinen Augsburger Büro ist das Chaos ausgebrochen.  Flyer werden bestellt, Unterlagen sortiert, Kisten gepackt, Telefonate geführt. Dass dann die Flyer mit Blaustich kommen und das Banner beim Aufziehen auf die Tafel eine Riss bekommen wird, wissen wir jetzt noch nicht. Ja, wir sind mit fitdankbaby® auf der FIBO – und haben dieses Mal sogar einen eigenen Stand. Wir waren schon zweimal da – 2012 und 2013. Damals bekamen wir eine Förderung als innovatives Jungunternehmen. Dreimal geht das leider nicht. Also mussten wir uns dieses Jahr einen freien Stand buchen. Die Kosten dafür sind enorm und für ein kleines Familienunternehmen wie uns eine Megainvestition. Alleine die Standfläche liegt im fünfstelligen Bereich… Ohne Stand, Personal, Werbemittel etc. Und alles kostet extra. Parken, Logo im Hallenplan, eine Vorführung machen… Puh. Gleichzeitig erhoffen wir uns natürlich große Resonanz. Und natürlich macht so eine Messe auch wahnsinnig viel Spaß.

Ein Tag vorher…

Um die ganzen Sachen transportieren und direkt vor Ort sein zu können haben mein Mann Andreas und ich uns ein Wohnmobil gemietet. Mit diesem werden wir quasi in der Halle übernachten. Mittwoch früh um 8.00 geht´s los.

12985606_1130479476991936_8638654735105460381_nAber Moment – da war doch noch was. Wer kümmert sich denn nun fünf Tage lang um unsere Kinder? Der Große geht in die Schule. So wie früher alle mitnehmen geht leider nicht mehr. Gott sei dank haben wir ein tolles Netzwerk und sehr unkomplizierte und selbständige Kinder. Also Babysitter gebrieft (klingt kurz – ein mehrseitiges Manual trifft es besser) und Koffer gepackt. Freund beglückwünschen uns noch zu unserer mehrtägigen kinderfreien Zweisamkeit. Dass wir zum Arbeiten hier sind und um 21.00 Uhr völlig geplättet einnicken wissen die ja nicht. Schweren Herzens verabschieden wir uns nun von den Kids (die sich auf eine mehrtägige elternfreie Kinderzweisamkeit freuen) und los geht die Fahrt. O-Ton unseres Sohnes: „Tschüss Papa – und leg dich nicht mit dem starken Hulk an!“ Oooookay….

Gegen 15 Uhr IMG_5883asind wir dann in Köln. Ich liebe das geschäftige Treiben vor Messebeginn. Dass die Halle wenige Stunden vor Öffnung der Tore noch einem Schlachtfeld gleicht bevor über Nacht noch die Teppiche verlegt werden und die Putzkolonne anrückt und am nächsten Morgen doch noch alles fertig ist, finde ich jedes Mal faszinierend. Vor allem bei so großen Messen, bei welchen die Kräne in die Halle fahren und ganze Container mit Equipment ausgeladen werden. Und die Messe Köln ist für mich eine der schönsten überhaupt. Alles klappt reibungslos. Jedenfalls bei denen. Wir kämpfen derweil mit abgebrochenen Stellwandstangen und knittrigen Bannern. Na ja. Um 19.00 Uhr steht er dann endlich. Und wir sind mega stolz.

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Nun noch schnell was essen und dann ab in die Koje.

Tag 1

Am nächsten Morgen sind wir adrenalingepusht hellwach. Motiviert geht es zum ersten Standdienst. Glücklicherweise dürfen wir auf dem roten Teppich an der langen Besucherschlange vorbei.

An unserem Stand ist eigentlich immer was los. Es gibt viele Gespräche mit interessierten Trainern, Studios und Partnern. Und wen man da so alles trifft – ein tolles Gefühl. Eine große Runde drehe ich schon mit Baby im Bauchgurt. Von „Oh wie süß“ über „Oh mein Gott wie verrückt“ bis hin zu „Das kenne ich – hab ich auch schon gemacht“ ist alles dabei. Morgen will ich aber unbedingt auch mal ein bisschen bummeln – ohne Baby.

Tag 2

Am Stand unterstützen uns tolle Trainer und unsere englische Landesleitung Frauke Taylor. Alle machen ihr Arbeit großartig – also darf ich eine Stunde herumschauen. Hier ein paar Impressionen:

IMG_5894a IMG_5899aFrüher waren die Bodybuilder die Exoten. Heute ist es die Mama mit Puppe…

 

 

 

Die Dame im Hintergrund sei übrigens 4fache Mama aus Tennessee erzählt sie mir später.

 

 

 

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Finde den Fehler… Alle nehmen die Rolltreppe und in der nächsten Halle kann man sich dann für teures Geld eine Treppe kaufen…

Um 11.00 haben wir noch einen Vortrag, danach geht es wieder rund am Stand. Früher waren die Bodybuilder die Exoten auf der FIBO – heute sind wir es. Noch nie gab es ein Mamafitnesskonzept auf der Messe. Das merkt man – denn das Interesse ist groß. Wurde also echt Zeit. Auch aus anderen Ländern haben wir viele Anfragen. Italiener, Türken, Koreaner, Chinesen, Argentinier, … Da merkt man die große Internationalität dieser Messe. fitdankbaby® Korea. Hm – warum nicht. Da kommt ja was auf uns zu.

Und auch der zweite Tag ist wahnsinnig schnell vorbei. Abend gibt es noch ein paar Häppchen bei der After Show Party (leider nicht zum satt werden.) Also bleibt es heute beim Energieriegel und einem Heißgetränk… Morgen will ich essen.

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Tag 3

Heute öffnen sich die Tore für Privatbesucher. Während Donnerstag und Freitag nur Fachleute kommen dürfen (also Studiobesitzer, Trainer, Therapeuten etc.), kommen am Wochenende die Familien und Freizeitsportler. Vielleicht sind ja auch ein paar Mamas dabei. Der Teppich ist auf jeden Fall schon auf fitdankbaby® eingestellt. Rot oder blau? Ich nehme beides.

An diesem Abend bekomme ich endlich mal etwas richtiges zu essen.

IMG_7163aTag 4

Für mich geht es heute schon nach Hause. Mein Mann bleibt noch hier, aber irgendwer muss die Kinder auch mal wieder abholen. Morgen ist Schule. Und eigentlich habe ich eh schon sehr viel Sehnsucht nach ihnen…. Also setze ich mich morgens in den Zug. Die fünfstündige Fahrt bietet mir die Gelegenheit noch ein bisschen runterzukommen, die letzten Tage sacken zu lassen und die ersten Kontakte einzugeben. Auch dieser Beitrag wird im Zug fertig gestellt.

 

Zusammenfassend war die FIBO wieder ein tolles Erlebnis. Aber man geht als kleinerer Aussteller schon ganz schön unter. Hier gilt: die lautesten sind die besten. Also braucht man ein noch viel größeres Kapital um überall richtig präsent zu sein. Gott sei Dank fallen wir mit unseren Babys auch so auf. Wir freuen uns jedenfalls über die positive Resonanz, die unzähligen tollen Gespräche und  neue Kontakte. Bis zum nächsten Mal.

Ich geh dann mal aufräumen.

Fitte Grüße,
Rebecca